Der schwedische Satellitenhersteller AAC Clyde Space hat am 19. Februar 2026 seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen deutlich schwächer aus als erhofft. Der Umsatz brach im Gesamtjahr um 16,3 Prozent auf 295,3 Millionen Schwedische Kronen ein. Besonders schmerzhaft: Im vierten Quartal sackte der Erlös sogar um gut 50 Prozent auf nur noch 71,3 Millionen Kronen ab. Verantwortlich dafür sind vor allem Verzögerungen bei zwei Großprojekten, die Umsätze ins laufende Jahr 2026 verschoben haben.
EBITDA im Plus – trotz Schwächephase
Trotz der enttäuschenden Erlösentwicklung gelang es AAC Clyde Space, zum dritten Mal in Folge ein positives EBITDA zu erzielen. Mit 17,5 Millionen Kronen lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwar deutlich unter dem Vorjahreswert von 46,7 Millionen Kronen, aber immerhin im positiven Bereich. CEO Luis Gomes zeigte sich im Earnings Call persönlich enttäuscht vom Gesamtergebnis, betonte aber gleichzeitig die Fortschritte in strategisch wichtigen Bereichen.
Der operative Cashflow rutschte mit minus 72,6 Millionen Kronen deutlich ins Minus – ein klarer Hinweis darauf, dass das Unternehmen unter den Projektverzögerungen leidet. Auch der Auftragsbestand schrumpfte von 641,2 Millionen auf 351,8 Millionen Kronen. Hier hofft das Management auf eine deutliche Erholung in der ersten Jahreshälfte 2026, sobald das lange verzögerte EPS-Sterna-Programm endlich startet.
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Daten-Geschäft wächst kräftig
Ein echter Lichtblick im sonst trüben Zahlenwerk: Das Daten- und Servicegeschäft legte um beeindruckende 78,5 Prozent auf 80,1 Millionen Kronen zu. Die wiederkehrenden Erlöse aus maritimen AIS-Daten und Erdbeobachtung kletterten von 39,4 Millionen auf 60,8 Millionen Kronen. Zwei neue Sedna-Satelliten gingen im vergangenen Jahr in Betrieb und liefern nun kontinuierlich Daten. Dieser Bereich trägt besonders hohe Margen bei – und ist damit entscheidend für die Profitabilität.
Kurz vor Jahresende sicherte sich AAC Clyde Space zudem eine Finanzspritze von bis zu 140 Millionen Kronen durch den Einstieg von Bonnier Capital als größtem Anteilseigner. Die Mittel sollen das INFLECION-Programm vollständig finanzieren und weiteres Wachstum ermöglichen.
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15 Satelliten stehen vor dem Start
Der Blick nach vorn stimmt Gomes optimistischer: „2026 hat die richtigen Zutaten, um ein großartiges Jahr für uns zu werden“, sagte der CEO. In den kommenden sechs Monaten sollen 15 Satelliten ins All starten – teils für Kunden, teils für die eigenen Konstellationen. Besonders wichtig: Die ersten beiden VIREON-Erdbeobachtungssatelliten wurden bereits zum Startplatz in den USA versandt. Der Launch ist für Ende März geplant, wobei SpaceX das genaue Datum mehrfach verschoben hat. Nach einer dreimonatigen Testphase sollen die Satelliten dann Daten liefern und Umsätze generieren.
Parallel baut AAC Clyde Space bereits an VIREON-3 und -4 sowie an zwei weiteren maritimen Sedna-Satelliten. Für Anfang 2027 ist der Start dieser Einheiten vorgesehen. Auch das EPS-Sterna-Programm nimmt endlich Fahrt auf: Am 12. Januar 2026 erhielt die europäische Wettersatelliten-Organisation EUMETSAT grünes Licht für das Projekt, am 27. Januar folgte die Vertragsunterzeichnung mit der ESA. Gomes rechnet damit, dass die Arbeiten „sehr bald“ beginnen. Eine konkrete Jahresprognose für 2026 will das Unternehmen erst abgeben, wenn die Sterna-Vereinbarungen endgültig stehen.
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