Der Schweizer Industriekonzern liefert beeindruckende Zahlen für das vierte Quartal 2025. Der Auftragseingang durchbrach erstmals die 10-Milliarden-Dollar-Marke und erreichte 10,3 Milliarden Dollar – ein Plus von 36 Prozent. Der Umsatz kletterte auf 9,1 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 13 Prozent entspricht. Das operative EBITA verbesserte sich um 19 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar, während die Marge auf 17,6 Prozent von zuvor 16,6 Prozent zulegte.
Besonders stark entwickelte sich der Gewinn je Aktie, der um 30 Prozent auf 0,70 Dollar anstieg. Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit wuchs um 27 Prozent auf knapp 2 Milliarden Dollar. Das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,14 signalisiert: Die Auftragsbücher füllen sich schneller als ausgeliefert wird.
Alle drei Sparten im Aufwind
Das zweistellige Auftragswachstum zieht sich durch sämtliche Geschäftsbereiche. Im Bereich Elektrifizierung trieben vor allem Rechenzentren die Nachfrage – hier gab es ein kräftiges zweistelliges Plus. Die Partnerschaft mit Applied Digital und die Zusammenarbeit mit NVIDIA bei 800-VDC-Architekturen für KI-Rechenzentren unterstreichen die Technologieführerschaft.
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Die Antriebstechnik profitierte von anhaltend hoher Nachfrage im Bahnsegment und der neu gebildeten Division High Power. Im kurzzyklischen Geschäft belebte sich die Nachfrage nach Niederspannungsmotoren und Frequenzumrichtern spürbar. Der Automatisierungsbereich punktete in der Schifffahrt und im Hafensegment – der Grossauftrag für den Hafen Rotterdam beinhaltet Landstromsysteme für bis zu 32 Containerschiffe gleichzeitig.
Aktionäre dürfen sich freuen
Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 0,94 Schweizer Franken je Aktie vor, nach 0,90 Franken im Vorjahr. Zusätzlich plant das Management ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2 Milliarden Dollar, das bis Januar 2027 laufen soll. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital erreichte starke 25,3 Prozent.
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Ein zusätzlicher Sondereffekt kommt aus dem Immobiliengeschäft: Der Verkauf eines 7.000 Quadratmeter grossen Industrieareals beim Bahnhof Zürich-Oerlikon an die Immobiliendienstleisterin Pensimo bringt im ersten Quartal 2026 einen operativen Veräusserungsgewinn von rund 290 Millionen Franken vor Steuern.
Optimistischer Ausblick
Für das erste Quartal 2026 erwartet das Management ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen 7 und 10 Prozent. Die operative EBITA-Marge soll sich gegenüber dem Vorjahr erhöhen – selbst ohne die Immobilienerlöse. Für das Gesamtjahr 2026 peilt ABB ein vergleichbares Umsatzwachstum von 6 bis 9 Prozent an, bei leicht verbesserter operativer EBITA-Marge.
CEO Morten Wierod zeigt sich zuversichtlich: Die Positionierung inmitten globaler Trends wie dem Ausbau der Energieversorgung, der Energieeffizienz und dem Übergang zu sauberen Energiequellen bietet langfristige Wachstumschancen. Das Betriebsmodell ABB Way soll weiter ausgebaut werden, um die aktualisierten Finanzziele zu erreichen – darunter ein höherer Zielkorridor für die Profitabilität und starkes Gewinnwachstum je Aktie.
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