Abivax startet mit einem klaren Aktionärsvotum in die zweite Jahreshälfte. Die Hauptversammlung in Paris stimmte allen Vorlagen des Verwaltungsrats zu. Das Management erhält damit breite Unterstützung für seine finanzielle Steuerung und den klinischen Kurs.
Governance und finanzielle Flexibilität bestätigt
Die Aktionäre billigten die Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2025. Sie stimmten auch den Vergütungspolitiken für die Vorsitzende Sylvie Grégoire, den CEO und die Direktoren zu. Zudem erteilte die Versammlung dem Verwaltungsrat umfangreiche Ermächtigungen für Finanztransaktionen. Das soll dem Unternehmen die nötige Flexibilität geben, während es auf kritische klinische Ergebnisse zusteuert.
Die Zustimmung folgt auf eine Phase der Bilanzoptimierung. Abivax kaufte zuvor Royalty-Zertifikate im Wert von 90 Millionen US-Dollar zurück. Finanziert wurde der Schritt durch Bargeld und die Ausgabe American Depositary Shares. Die Verwässerung für Aktionäre ist mit rund 0,5 Prozent gering.
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Finanzpolster bis ins Jahr 2027
Der Kassenbestand lag zum Ende des Geschäftsjahrs 2025 bei 530,4 Millionen Euro. Das Management erklärte, damit die laufenden Kosten bis ins vierte Quartal 2027 decken zu können. Die Mittel finanzieren die klinischen Programme für den Hauptwirkstoff Obefazimod sowie erste vorbereitende Aktivitäten für die Markteinführung.
Klinische Daten rücken in den Fokus
Die Spannung der Anleger verlagert sich nun auf die nächsten Studienergebnisse. Obefazimod wird einmal täglich als Tablette eingenommen und steigert die microRNA-124-Expression, um die Immunantwort zu regulieren. Das Medikament befindet sich im zulassungsrelevanten Phase-3-Programm ABTECT für mittelschwere bis schwere Colitis ulcerosa.
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Top-Line-Daten des 44-wöchigen Erhaltungsteils der Studie werden im zweiten Quartal 2026 erwartet. Positive Ergebnisse sind Voraussetzung für die Einreichung eines Zulassungsantrags bei der FDA. Diesen plant das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte.
Parallel läuft die Phase-2b-Studie ENHANCE-CD bei Morbus Crohn. Ergebnisse der 12-wöchigen Induktionsphase sollen noch in diesem Jahr vorliegen. Der nächste Quartalsbericht für das erste Quartal 2026 erscheint im Juni.
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