Bei Abivax kommt Bewegung in den Kreis der Großaktionäre. Die Schweizer Bankengruppe UBS hat ihre Beteiligung an dem Biotech-Unternehmen zurückgefahren und damit eine regulatorisch wichtige Marke unterschritten. Dieser Schritt fällt in eine Phase, in der das Papier an der Börse zuletzt Federn lassen musste.

UBS unterschreitet Meldeschwelle

Wie aus aktuellen Mitteilungen an die französische Finanzmarktaufsicht AMF hervorgeht, hat die UBS Group die Schwelle von 5 % des Kapitals und der Stimmrechte am 24. März 2026 durchbrochen. Der Rückgang resultiert aus einem außerbörslichen Aktienverkauf.

Nach dieser Transaktion hält die UBS indirekt noch 3.227.593 Aktien. Das entspricht einem Anteil von 4,11 % am Grundkapital sowie 3,99 % der ausübbaren Stimmrechte. Dass ein institutioneller Schwergewicht seine Position verringert, sorgt am Markt oft für erhöhte Aufmerksamkeit bezüglich der kurzfristigen Angebotsseite.

Transparenz bei der Kapitalstruktur

Parallel zur Veränderung im Aktionärskreis veröffentlichte Abivax aktuelle Daten zur eigenen Kapitalstruktur. Zum Stichtag 28. Februar 2026 setzte sich das Grundkapital aus folgenden Werten zusammen:

  • Grundkapital: 79.185.160 Aktien
  • Theoretische Stimmrechte: 81.538.485
  • Ausübbbare Stimmrechte: 81.538.485
  • Kapitalwert: 792.028,88 Euro

Diese Transparenz bietet eine neue Berechnungsgrundlage für die Bewertung des Unternehmens, nachdem die Aktie am 27. März mit einem Minus von knapp 6 % bei 89,20 Euro aus dem Handel ging. Die Reduzierung durch die UBS und die nun fixierten Kapitaldaten bilden den neuen Rahmen für die Kursfindung der kommenden Wochen auf dem aktuellen Niveau von rund 89 Euro.