Der indische Mischkonzern Adani hat heute eine Investitionsoffensive von gewaltigen Ausmaßen angekündigt. Bis 2035 will das Unternehmen 100 Milliarden Dollar in den Aufbau von KI-gestützten Rechenzentren stecken, die vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben werden sollen. Das Ziel: die weltweit größte integrierte Rechenzentrums-Plattform zu schaffen und Indien im globalen KI-Wettrennen ganz nach vorne zu bringen.
Die Ankündigung verfehlte ihre Wirkung an der Börse nicht. Adani Enterprises legte am Dienstag um 2,71 Prozent zu und schloss bei 2.243,80 Rupien. Damit gehörte der Titel zu den stärksten Werten im Nifty 50 Index, der insgesamt um 0,17 Prozent zulegen konnte.
Ein Ökosystem im Wert von 250 Milliarden Dollar
Die Dimensionen des Vorhabens gehen weit über die direkten Investitionen hinaus. Adani kalkuliert mit zusätzlichen Ausgaben von 150 Milliarden Dollar in verwandten Industrien – von der Server-Herstellung über souveräne Cloud-Plattformen bis hin zu weiteren unterstützenden Sektoren. Insgesamt soll so ein KI-Infrastruktur-Ökosystem im Wert von 250 Milliarden Dollar entstehen.
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„Die Welt tritt in eine Intelligenz-Revolution ein, die tiefgreifender ist als jede vorherige industrielle Revolution“, kommentierte Konzernchef Gautam Adani die Pläne. Indien werde im KI-Zeitalter nicht nur Konsument sein, sondern Schöpfer, Aufbauer und Exporteur von Intelligenz.
Fundament bereits gelegt
Das Unternehmen baut dabei auf bestehenden Strukturen auf. AdaniConnex, die Rechenzentrums-Sparte des Konzerns, betreibt bereits ein nationales Netzwerk mit einer Kapazität von zwei Gigawatt. Hinzu kommt eine strategische Partnerschaft mit Google, die als Grundlage für die ambitionierten Expansionspläne dienen soll.
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Die Initiative zielt auf alle fünf Ebenen des KI-Stacks ab und soll Indiens technologische Souveränität stärken. Während viele Schwellenländer beim Thema Künstliche Intelligenz auf westliche Infrastruktur angewiesen sind, positioniert sich Adani damit als Wegbereiter für eine eigenständige indische KI-Landschaft.
Der Zeitrahmen bis 2035 gibt dem Konzern über ein Jahrzehnt für die Umsetzung. Ob die hochgesteckten Ziele erreicht werden, bleibt abzuwarten – die Börse honoriert jedenfalls zunächst die strategische Weichenstellung in einen der zukunftsträchtigsten Märkte überhaupt.
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