Aktionäre der Adecco Group setzen verstärkt auf Anteile statt Bargeld. In der aktuellen Dividendenwahl haben sich 53,01 Prozent der Anteilseigner für neue Papiere entschieden. Damit fließen dem Personaldienstleister deutlich weniger liquide Mittel ab als bei einer reinen Bardividende.
Die neuen Aktien werden zu einem Preis von 16,94 CHF ausgegeben. Das entspricht einem Abschlag von sechs Prozent gegenüber dem Referenzkurs. Parallel dazu bringt der Konzern im Rahmen einer Kapitalerhöhung über 5,2 Millionen neue Papiere in den Umlauf.
Die verbleibenden 46,99 Prozent der Aktionäre erhalten ihre Ausschüttung klassisch in bar. Das Volumen dieser Auszahlungen beläuft sich auf 79 Millionen CHF. CEO Denis Machuel will mit diesem Modell die finanzielle Flexibilität für Investitionen und den Schuldenabbau wahren.
An der Börse hat das Papier ein schwieriges Jahr hinter sich. Seit Jahresanfang verlor die Aktie rund 20 Prozent an Wert. Gestern schloss der Kurs bei 19,90 Euro.
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Damit konnte sich der Titel leicht von seinem jüngsten Jahrestief bei 19,03 Euro absetzen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt derweil im neutralen Bereich bei 61,4 Punkten.
Fokus auf operative Entwicklung
Die Auslieferung der neuen Aktien und die Barzahlung erfolgen am heutigen 7. Mai. Lange Zeit zum Durchatmen bleibt dem Management indes nicht. Bereits am 13. Mai veröffentlicht der Konzern die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026.
Diese Zahlen werden zeigen, wie sich die Strategie in den drei Kernbereichen Adecco, Akkodis und LHH bewährt. Investoren achten dabei besonders auf die Entwicklung der globalen Nachfrage nach Belegschaftslösungen.
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