Der Schweizer Personaldienstleister Adecco hat im vierten Quartal 2025 seinen Erholungskurs fortgesetzt und organisch zugelegt. Zugleich kündigte das Unternehmen heute umfangreiche Veränderungen im Verwaltungsrat an – drei neue Mitglieder sollen im April einziehen.
Operative Erholung im Schlussquartal
In den Monaten Oktober bis Dezember 2025 stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf 5,96 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungseffekte und unterschiedliche Arbeitstage wuchs das Geschäft organisch weiter – ein Zeichen, dass sich die Nachfrage nach Personaldienstleistungen stabilisiert.
Beim Gewinn zeigt sich die Erholung noch deutlicher: Der Nettogewinn kletterte von 73 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 88 Millionen Euro. Das entspricht einem Anstieg des Gewinns je Aktie von 0,43 auf 0,52 Euro. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis sogar bei 128 Millionen Euro beziehungsweise 0,76 Euro je Aktie.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Adecco?
Die Dividende bleibt konstant auf Vorjahresniveau – ein Signal, dass das Management die Erholung als nachhaltig einstuft, aber noch keine üppigen Ausschüttungserhöhungen riskieren will.
Frisches Blut im Verwaltungsrat
Parallel zu den Zahlen gab Adecco heute bekannt, dass auf der Generalversammlung am 15. April drei neue Verwaltungsratsmitglieder zur Wahl vorgeschlagen werden: Tobias Knechtle, aktuell CFO von Geberit, Matthias Rebellius, derzeit noch im Siemens-Vorstand, sowie Jacques Sanche, CEO von Bucher Industries.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Adecco?
Alle drei bringen tiefes Technologie- und Digital-Know-how mit – eine bewusste Verstärkung angesichts der KI-Agenda des Konzerns. Knechtle erweitert zudem die Finanzkompetenz im Gremium, während Rebellius und Sanche langjährige CEO-Erfahrung mitbringen. Beide haben ihre Führungspositionen zum Herbst beziehungsweise Ende April niedergelegt, um sich auf ihre Mandate zu konzentrieren.
Im Gegenzug treten die langjährigen Mitglieder Kathleen Taylor und Didier Lamouche nicht mehr zur Wiederwahl an. Taylor gehörte dem Verwaltungsrat seit 2015 an, Lamouche sogar seit 2011. Verwaltungsratspräsident Jean-Christophe Deslarzes wird sich noch einmal zur Wahl stellen – allerdings für eine letzte Amtszeit bis 2027.
Die Rochaden deuten darauf hin, dass Adecco den digitalen Umbau des Geschäfts weiter forcieren will. Gerade in der Personalvermittlung spielen KI-gestützte Matching-Prozesse eine zunehmend zentrale Rolle.
Adecco-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adecco-Analyse vom 25. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Adecco-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adecco-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Adecco: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

