Während der breite Markt am Dienstag nur moderat zulegte, setzte sich Adidas an die Spitze des Euro STOXX 50. Das Papier kletterte auf 138,75 Euro — ein Tagesplus von fast fünf Prozent. Vom Jahreshoch bei 223,50 Euro ist die Aktie allerdings noch weit entfernt.
Breite Analystenschar sieht Nachholbedarf
Der Abstand zwischen aktuellem Kurs und Analystenmeinung ist bemerkenswert groß. Ein Konsens von 28 Analysten beziffert das durchschnittliche Kursziel auf 198,35 Euro — das entspricht einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von rund 43 Prozent. Jefferies bestätigte am Dienstag ihr „Buy“-Rating mit einem Ziel von 190,00 Euro, während Bernstein Research mit 255,00 Euro das optimistischste Szenario abbildet. Die Berenberg Bank bleibt mit „Hold“ deutlich zurückhaltender.
Die Aktie hat zuletzt ihr 52-Wochen-Tief bei 131,55 Euro knapp hinter sich gelassen. Charttechnisch gilt der Sprung über 135,00 Euro als kurzfristig positives Signal — der 200-Tage-Durchschnitt bei 167,04 Euro liegt jedoch noch in weiter Ferne.
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Q1-Zahlen und Dividende als nächste Wegmarken
Am 29. April veröffentlicht Adidas die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Analysten erwarten für das Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie von rund 9,50 Euro — nach lediglich 0,46 Euro im vierten Quartal 2025, was die Messlatte für die Erholungsgeschichte hoch legt. Zusätzlich prognostizieren Marktteilnehmer eine Dividendenerhöhung auf 3,67 Euro je Aktie, nach 2,80 Euro für das Geschäftsjahr 2025.
Ob die Q1-Zahlen den Abwärtstrend — seit Jahresanfang steht ein Minus von rund 18 Prozent — nachhaltig brechen können, wird der 29. April zeigen. Bis dahin bleibt der Kurs der Erwartung an eine operative Erholung geschuldet.
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