Nach 25 Jahren endet eine Ära: Adidas gibt den Starball ab. Nike übernimmt ab der Saison 2027/28 die Ballrechte für die UEFA Champions League, Europa League und Conference League — und schließt damit ausgerechnet einen Kreis, den Adidas 2001 selbst gedreht hatte, als man Nike als Lieferanten ablöste.
Was der Vertragsverlust bedeutet
Der neue Deal zwischen Nike und der UEFA läuft von 2027 bis 2031 und umfasst alle drei großen Vereinswettbewerbe unter einer Marke. Dem Vernehmen nach soll das Gesamtvolumen auf über 40 Millionen Euro jährlich steigen — eine substanzielle Aufwertung gegenüber dem bisherigen Vertrag.
Adidas behält die Rechte am ikonischen Starball-Design und beliefert die Champions League noch bis Saisonende 2026/27. Das letzte Kapitel wird im Finale im Estadio Metropolitano in Madrid geschrieben. Danach ist Schluss.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Adidas?
Der Konzern betont, weiterhin Balllieferant für FIFA-Turniere, die Europameisterschaft, die Women’s Champions League und — nach acht Jahren Pause — wieder die Bundesliga zu sein. Das mildert den symbolischen Verlust, eliminiert ihn aber nicht.
Insider kaufen, Quartalszahlen nahen
Der Zeitpunkt trifft Adidas in einer ohnehin angespannten Phase. Anfang März warnte das Unternehmen vor einem negativen Ergebniseffekt von 400 Millionen Euro durch US-Zölle und Währungsbelastungen. Rund 39 Prozent des Schuhwerks stammen aus Vietnam — einem Land mit besonders hohen US-Abgaben.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Adidas?
Die Aktie notiert mit einem Jahresverlust von knapp 18 Prozent und liegt deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 223,50 Euro. Allerdings signalisieren prominente Käufer Zuversicht: Finanzvorstand Harm Ohlmeyer erwarb Ende März Aktien für rund 332.000 Euro zu Kursen um 133 Euro, kurz darauf folgte Großaktionär Nassef Sawiris über seine NNS Holding mit Käufen im Volumen von rund 11,1 Millionen Euro.
Parallel läuft ein Kapitalrückführungsprogramm: bis zu einer Milliarde Euro Aktienrückkäufe sowie eine Dividendenerhöhung um 40 Prozent auf 2,80 Euro je Aktie. Die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026, die im April erwartet werden, werden zeigen, wie stark die Zoll- und Währungsbelastungen tatsächlich durchschlagen — und ob der konservative Jahresausblick Spielraum für eine positive Überraschung lässt.
Adidas-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Adidas-Analyse vom 13. April liefert die Antwort:
Die neusten Adidas-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Adidas-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Adidas: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


