Der niederländische Supermarktriese Ahold Delhaize meldet heute Zahlen, die aufhorchen lassen. Während die Konsumflaute in den USA weiter Druck macht, glänzt der Konzern mit einer operativen Marge, die deutlich über den Erwartungen liegt. Wie schafft das Unternehmen diesen Spagat?
Starke Marge trotz schwachem Dollar
Im vierten Quartal 2025 kletterte der bereinigte operative Gewinn um 3,8 Prozent auf 994 Millionen Euro. Die bereinigte operative Marge erreichte 4,2 Prozent – Analysten hatten lediglich 3,9 Prozent auf dem Zettel. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 6,1 Prozent auf 23,5 Milliarden Euro, tatsächlich jedoch nur um 0,9 Prozent. Der schwache Dollar bremste deutlich.
Verantwortlich für die starke Margenentwicklung war vor allem das US-Geschäft. Konzernchef Frans Muller betont, dass Ahold Delhaize die Verkaufsmengen steigern konnte, während der Gesamtmarkt in den USA 2025 rückläufig war. Die vergleichbaren Verkäufe ohne Kraftstoff legten um 2,5 Prozent zu – in den USA um 2,7 Prozent, in Europa um 2,4 Prozent. Der Online-Handel wuchs sogar um 9,1 Prozent.
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Aktionäre profitieren doppelt
Unter dem Strich stand ein Gewinn von 577 Millionen Euro, was einem Plus von gut 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte von 0,69 Euro auf 0,73 Euro. Jetzt zahlt Ahold Delhaize die Dividende um 6 Prozent auf 1,24 Euro aus. Zusätzlich startet wie bereits angekündigt ein Aktienrückkaufprogramm über eine Milliarde Euro.
Der freie Mittelzufluss erreichte überraschend hohe 2,6 Milliarden Euro. Für 2026 peilt Muller mindestens 2,3 Milliarden Euro an. Die bereinigte operative Marge soll bei rund 4 Prozent bleiben. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie erwartet der Konzern ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich – zu konstanten Wechselkursen.
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Schwieriges Umfeld gemeistert
Muller räumt ein, dass 2025 von raschen Veränderungen geprägt war: häufige Regierungswechsel, unvorhersehbare Politik, Lieferkettenprobleme und Inflationsschübe in einzelnen Produktkategorien. Trotzdem zeigt sich der CEO für 2026 zuversichtlich: „Wir sind überzeugt, dass wir Veränderungen meistern und Chancen nutzen können.“
Die Zahlen belegen, dass Ahold Delhaize auch in schwierigem Fahrwasser auf Kurs bleibt. Die Kombination aus solidem Wachstum, steigender Profitabilität und großzügiger Kapitalrückführung dürfte bei Anlegern gut ankommen.
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