Die Zahlen für 2025 sind da, ebenso der erste Blick auf 2026 – und genau der sorgt für Druck bei der Airbus-Aktie. Trotz erwartungsgemäßer Quartalszahlen reagierte der Markt mit Verkäufen. Der Titel verlor gestern deutlich an Boden und kämpft nun mit einer kritischen charttechnischen Situation.
Enttäuschende Prognose belastet
Was war passiert? Airbus hatte am Donnerstag seine Jahresbilanz vorgelegt und erstmals einen Ausblick auf das laufende Jahr gegeben. Die Quartalszahlen selbst bewegten sich im erwarteten Rahmen. Doch die Planung für 2026 verfehlte die Hoffnungen der Anleger deutlich. Beim bereinigten operativen Ergebnis und beim freien Barmittelzufluss liegt der Konzern unter den Markterwartungen.
Besonders das Auslieferungsziel von weniger als 900 Flugzeugen war zwar absehbar, doch die schwächeren Ertragskennzahlen überraschten negativ. Die kanadische Investmentbank RBC reagierte prompt: Analyst Ken Herbert senkte das Kursziel von 235 auf 225 Euro. Er rechnet im laufenden Quartal mit schwachen Auslieferungszahlen und verwies auf die reduzierte Prognose für 2027. Auch seine Schätzungen für die Jahre bis 2028 wurden nach unten korrigiert.
Charttechnisch kritisch
Aus technischer Sicht steht es nun Spitz auf Knopf. Die Bullen müssten zeitnah dagegenhalten, um eine weitere Abwärtsbewegung zu verhindern. Im vorbörslichen Handel am Freitag notierte die Aktie bei 188,34 Euro, ein kleines Plus von 0,31 Prozent.
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Trotz der aktuellen Schwäche bleibt Herbert langfristig optimistisch. Die positive Anlagestory sei intakt, betont der Analyst. RBC hält an der Bewertung „Outperform“ fest – nur eben mit niedrigerem Kursziel.
Der DAX selbst zeigte sich diese Woche gemischt und schloss gestern mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 25.043 Punkten. Zum Wochenausklang dürfte er sich leicht erholen und bei rund 25.072 Punkten eröffnen.
Die nächsten Handelstage werden zeigen, ob die Airbus-Aktie ihre aktuelle Unterstützung verteidigen kann oder weitere Verluste drohen.
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