Airbus und der US-Rüstungsspezialist Kratos haben den Erstflug der U740-Valkyrie absolviert. Der Test fand an einer Anlage in Nordeuropa statt und gilt als Meilenstein für Europas Pläne bei unbemannten Begleitjets.
Raketenstart und Mach 0,8
Die Drohne startete ohne Piste, per Raketenunterstützung. Anschließend flog sie Manöver in unterschiedlichen Höhen und Geschwindigkeiten, bis zu Mach 0,8. Auch Anpassungen des Einsatzprofils während des Flugs standen auf dem Programm.
Die beiden Unternehmen wollen bis 2029 einen einsatzbereiten, unbemannten Collaborative Combat Aircraft liefern. Er soll die Anforderungen der Bundeswehr und anderer europäischer Streitkräfte erfüllen. Airbus bringt dabei sein eigenes europäisches Missionssystem ein, Kratos die bewährte Zelle.
Der Chef von Airbus Defence and Space, Mike Schoellhorn, betonte genau diese Kombination. Sie ermögliche ein souveränes, bezahlbares und einsatzfähiges System bis Ende des Jahrzehnts.
Aktie zwischen 160 und 221 Euro
An der Börse zeigte sich der Wert zuletzt unspektakulär. Der Kurs liegt bei rund 188 Euro. Im Januar markierte die Aktie ihr Jahreshoch bei 221,25 Euro, bis Ende März rutschte sie auf 160 Euro ab. Im August übersprang sie zwischenzeitlich die Marke von 210 Euro, danach bröckelte der Kurs wieder.
Belastend wirken weiterhin Verzögerungen bei Produktion und Auslieferung. Dem stehen volle Auftragsbücher gegenüber. Analysten halten deshalb an ihren Kauf- oder Halteempfehlungen fest, RBC Capital Markets nennt ein Kursziel von bis zu 250 Euro.
Die Drohnenallianz mit Kratos dürfte vor allem die Verteidigungssparte stärken. Sie ist für Airbus ein wachsender Baustein neben dem dominierenden Geschäft mit Verkehrsflugzeugen.
Als nächste Marke gilt 200 Euro. Gelingt der Aktie dieser Anstieg, wäre ein Teil der Verluste seit dem Januarhoch wieder aufgeholt. Der Erstflug der Valkyrie gibt dem Verteidigungsgeschäft zumindest einen neuen Nachrichtenimpuls, bis 2029 steht für das Programm der Zeitplan zur Einsatzreife.
Stand heute, 12. Oktober: Airbus – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Airbus investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 12. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

