Das Orion-Raumschiff splasht heute im Pazifik — und damit endet die Artemis-II-Mission erfolgreich. Für Airbus ist das mehr als ein historischer Moment: Das European Service Module (ESM), gebaut im Bremer Werk, hat die vierköpfige Crew zehn Tage lang mit Antrieb, Strom und Lebenserhaltung versorgt. Ein Praxistest unter realen Bedingungen, der kaum anspruchsvoller sein könnte.
Technik ohne nennenswerte Abweichungen
Die 24 Manövriertriebwerke des ESM hielten die Flugbahn während des Mondumlaufs mit minimalen Korrektureingriffen stabil. Industrieberichten zufolge verlief der Einsatz ohne signifikante technische Probleme. Besonders relevant: Am achten Flugtag schützte das Modul die Crew bei einer Demonstration zur Abschirmung gegen Sonnenstrahlung — eine Fähigkeit, die für die kommende Artemis-III-Mission mit geplantem Mondlandung zwingend erforderlich ist.
Airbus hat bereits die Module für Artemis III und IV an das Kennedy Space Center geliefert. Die Einheiten für Artemis V und VI befinden sich in Bremen in der Produktion und sollen 2027 beziehungsweise 2028 ausgeliefert werden. Das sichert dem Rüstungs- und Raumfahrtsegment langfristige Umsatzsichtbarkeit — zumal die Division im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordauftragseingang von 17,7 Milliarden Euro verzeichnete.
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Schwache Auslieferungen, starkes Orderbuch
Im kommerziellen Flugzeugbau bleibt der Druck bestehen. Im ersten Quartal 2026 lieferte Airbus 114 Maschinen aus — weniger als im Vorjahreszeitraum. Hauptursache ist die gedrosselte Produktion der A320neo- und A321neo-Familie. Das Gesamtorderbuch steht Ende März bei 25.908 Flugzeugen, gestützt durch starke Nachfrage aus der Asien-Pazifik-Region und Nordamerika.
Am 14. April findet die Hauptversammlung statt. Dort wird das Management voraussichtlich konkrete Ziele für die Produktionshochlaufrate im weiteren Jahresverlauf nennen — ein Termin, den Investoren angesichts der anhaltenden Lieferschwäche genau verfolgen dürften.
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