Aker BP hat die Ölförderung auf dem Symra-Feld in der norwegischen Nordsee aufgenommen. Der operative Start erfolgte neun Monate früher als ursprünglich geplant. Damit bringt das Unternehmen das sechste von mehreren im Jahr 2022 genehmigten Projekten erfolgreich in die Produktionsphase.
Technologische Premiere und Kapazitäten
Das Symra-Projekt ist als Unterwasser-Anbindung an die etwa sieben Kilometer entfernte Plattform Ivar Aasen konzipiert. Die Infrastruktur umfasst vier Bohrlöcher, deren Erträge über die bestehenden Anlagen Ivar Aasen und Edvard Grieg verarbeitet werden.
Geologisch betritt Aker BP mit diesem Projekt Neuland: Es handelt sich um das erste Feld auf dem norwegischen Festlandsockel, das Ressourcen aus einem Zechstein-Karbonat-Reservoir gewinnt. Schätzungen gehen davon aus, dass das Feld insgesamt etwa 60 bis 63 Millionen Barrel Öläquivalent zur Förderung im Eiga-Gebiet beisteuern wird.
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Marktumfeld und Partner
An der Entwicklung sind neben Aker BP auch Equinor mit 30 % und DNO Norge mit 20 % beteiligt. Der Partner DNO rechnet damit, dass das Feld eine Netto-Plateauproduktion von 4.000 bis 5.000 Barrel pro Tag unterstützen wird.
Trotz der positiven operativen Nachrichten stand der gesamte Energiesektor zuletzt unter Druck. Nachrichten über einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran belasteten die globalen Rohölpreise. In diesem Umfeld gab auch die Aker BP Aktie in der vergangenen Woche um rund vier Prozent nach und schloss gestern bei 29,81 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel jedoch weiterhin ein deutliches Plus von über 35 Prozent.
Analysten von Citigroup und JPMorgan haben ihre Kursziele für das Unternehmen bereits an die jüngsten Entwicklungen angepasst. Für die kommenden Monate wird entscheidend sein, wie stabil die Fördermengen des neuen Feldes zur Gesamtbilanz beitragen und ob sich der Ölpreis nach der jüngsten geopolitischen Entspannung auf dem aktuellen Niveau festigen kann.
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