Der chinesische Tech-Gigant Alibaba bereitet sich auf die Präsentation seiner Quartalszahlen am 19. März vor. Während das Kerngeschäft im E-Commerce im Fokus steht, rücken zunehmend die Investitionen in Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste ins Rampenlicht. Gleichzeitig deuten aktuelle Wirtschaftsdaten aus China auf eine spürbare Erholung hin, was dem Konzern genau zum richtigen Zeitpunkt in die Karten spielen könnte.
Makroökonomische Entspannung
Die Rahmenbedingungen für den anstehenden Finanzbericht haben sich zuletzt deutlich aufgehellt. Im Februar verzeichnete China mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 1,3 Prozent die höchste Inflationsrate seit fast drei Jahren. Auch die Exporte legten in den ersten beiden Monaten des Jahres um beachtliche 22 Prozent zu, wobei insbesondere die Ausfuhren in die Europäische Union stark wuchsen.
Diese Stabilisierung der heimischen Wirtschaft spiegelt sich auch am Aktienmarkt wider. Am gestrigen Dienstag verzeichnete der Hongkonger Hang Seng Index ein Plus von 2,2 Prozent, maßgeblich angetrieben von einer Erholung im Technologiesektor.
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Kapitalzuflüsse treffen auf überverkauften Titel
Das verbesserte Marktumfeld lockt offenbar gezielt Investoren an. Allein am Dienstag flossen über den sogenannten Northbound-Kanal netto 1,33 Milliarden Hongkong-Dollar aus Festlandchina in Alibaba-Papiere. Dennoch hat die Aktie nach den Rücksetzern der vergangenen Wochen noch Aufholbedarf. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 118,20 Euro verzeichnet der Titel auf Sicht von 30 Tagen ein Minus von 14,6 Prozent und notiert damit unterhalb der wichtigen 200-Tage-Linie. Ein RSI-Wert von 29,4 signalisiert aktuell eine überverkaufte Situation, was die anstehenden Quartalszahlen zu einem wichtigen Impulsgeber macht.
Fokus auf KI und Cloud-Infrastruktur
Doch wie will Alibaba das zukünftige Wachstum abseits des klassischen Online-Handels sichern? Die Antwort liegt in der strategischen Neuausrichtung der Cloud-Infrastruktur und generativen KI-Modellen. Der Konzern treibt die Integration seines Sprachmodells „Tongyi Qianwen“ in Kernanwendungen wie Taobao und Alipay voran und wandelt seine Cloud-Sparte zunehmend in ein „Model-as-a-Service“-Angebot um.
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Diese Strategie zeigt bereits Wirkung in der Breite: Aktuell nutzen rund 80 Prozent der chinesischen Technologieunternehmen die Server-Infrastruktur von Alibaba. Zudem hat die hauseigene Open-Source-Plattform ModelScope mittlerweile eine Basis von 2,7 Millionen Entwicklern aufgebaut.
Ob sich diese technologischen Fortschritte im Cloud- und KI-Segment bereits in steigenden Margen niederschlagen, wird sich in der kommenden Woche zeigen. Vor Eröffnung der US-Börsen am 19. März wird Alibaba die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal (bis 31. Dezember 2025) präsentieren und konkrete Daten zur operativen Geschäftsentwicklung vorlegen.
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