Allianz: 2,5 Milliarden für Rückkäufe

Die Allianz-Aktie erreicht ein neues 52-Wochen-Hoch, angetrieben von einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm und soliden Jahreszahlen. Die Hauptversammlung entscheidet über eine strengere Vorstandsvergütung.

Allianz Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktie notiert nahe historischem Höchststand
  • Umfangreiches Rückkaufprogramm läuft bis 2026
  • Solide operative Ergebnisse im Vorjahr
  • Dividende steigt auf 17,10 Euro

Mit 394,80 Euro markiert die Allianz-Aktie heute ein neues 52-Wochen-Hoch. Das bisherige Allzeithoch bei 396,21 Euro liegt weniger als zwei Euro entfernt.

Rückkäufe als Kurstreiber

Seit dem 13. März kauft Allianz systematisch eigene Aktien zurück. Zwischen dem 7. und 10. April kamen weitere 101.388 Aktien hinzu. Der Gesamtbestand seit Programmstart liegt bei rund 1,14 Millionen Stück.

Das Programm hat ein Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro und läuft bis Ende 2026. Alle zurückgekauften Aktien werden eingezogen — das erhöht den Gewinnanteil der verbleibenden Aktionäre.

Solide Zahlen im Rücken

Das Fundament ist stark. Im Geschäftsjahr 2025 stieg das operative Ergebnis um acht Prozent auf 17,4 Milliarden Euro — am oberen Ende der Zielspanne. Die Solvency-II-Quote liegt bei 218 Prozent.

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Für 2026 peilt der Vorstand erneut rund 17,4 Milliarden Euro an. Ob das im aktuellen Marktumfeld hält, zeigen die Q1-Zahlen im Mai.

Dividende und neue Vergütungsregeln

Am 8. Mai ist Ex-Dividenden-Tag, die Auszahlung folgt am 12. Mai. Die Dividende steigt von 15,40 auf 17,10 Euro je Aktie.

Auf der Hauptversammlung steht außerdem eine Vergütungsreform auf der Tagesordnung. Künftig gibt es keine Auszahlung mehr, wenn die Allianz-Aktie über vier Jahre um mehr als 25 Prozentpunkte hinter dem europäischen Branchenindex zurückbleibt. Bisher lag diese Toleranzgrenze bei 50 Punkten. Der Jahresbonus richtet sich zu je 40 Prozent nach operativem Ergebnis und Anteilseignerüberschuss. Vorstandsinteressen und Aktionärsrendite rücken damit spürbar näher zusammen.

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