Makroökonomische Sorgen um Inflation und Geopolitik setzen europäische Versicherer derzeit unter Druck. Bei der Allianz stemmt sich das Management jedoch mit einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm gegen den Abwärtstrend. Für Anleger rückt nun ein kalendarisch dichter Zeitraum im Mai in den Fokus.
Geopolitische Spannungen und anhaltende Zinsängste sorgen am Markt für eine spürbare Risikoaversion. Dieses Umfeld hinterlässt auch bei dem Münchner DAX-Konzern seine Spuren. Aktuell gibt das Papier um 1,30 Prozent auf 348,80 Euro nach. Damit weitet sich das Minus seit Jahresbeginn auf gut zehn Prozent aus. Marktbeobachter sehen die Ursache für diesen Rücksetzer weniger in der operativen Entwicklung des Unternehmens, sondern primär in den übergeordneten Makro-Treibern, die branchenweit für Abgaben sorgen.
Rückkäufe als Kurspuffer
Parallel zur Kursschwäche nutzt der Versicherer das aktuelle Preisniveau gezielt aus. Allein in der vergangenen Woche erwarb die Gesellschaft knapp 500.000 eigene Anteilsscheine über Xetra und parallele Handelssysteme. Die jüngsten täglichen Tranchen im Überblick:
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- 16. März: 81.000 Stück (Ø 357,36 Euro)
- 17. März: 70.500 Stück (Ø 361,13 Euro)
- 18. März: 83.000 Stück (Ø 361,34 Euro)
- 19. März: 85.000 Stück (Ø 353,48 Euro)
- 20. März: 91.000 Stück (Ø 351,16 Euro)
Diese kontinuierlichen Käufe reduzieren die Anzahl der frei handelbaren Papiere und wirken dem externen Verkaufsdruck entgegen. Gleichzeitig führt die Verknappung der Aktien bei gleichbleibendem Gewinn zu einem höheren Ertrag je Anteilsschein.
Dichter Terminkalender im Mai
Der nächste wichtige Impulsgeber steht bereits fest im Kalender. Am 8. Mai wird die Aktie ex-Dividende gehandelt, bevor am 12. Mai die reguläre Ausschüttung von 17,10 Euro je Anteilsschein an die Aktionäre fließt. Unmittelbar danach liefert der Konzern am 13. Mai mit dem Bericht für das abgelaufene Quartal frische fundamentale Fakten zum operativen Geschäft.
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