Der Münchener Versicherungskonzern drückt beim globalen Ausbau aufs Tempo. Eine neue Partnerschaft in Katar und gezielte Personalwechsel in der Führungsebene markieren die nächsten Schritte. Parallel dazu stützt das laufende Aktienrückkaufprogramm den Kurs, während in den USA ein juristisches Störfeuer aufzieht.
Neues Modell für den Nahen Osten
Allianz Partners stellt das Gesundheitsgeschäft in Katar komplett um. Ab November greift eine langfristige Rückversicherungspartnerschaft mit dem lokalen Anbieter Al Koot Insurance. Statt eigener Direktpolicen bietet Al Koot künftig die internationalen Krankenversicherungslösungen der Münchener an. Die Allianz bündelt so ihre globale Reichweite mit der regionalen Marktmacht des Partners, um das Inlandsgeschäft effizienter abzuwickeln.
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Personalwechsel im Reisegeschäft
Im Zuge der regionalen Neuausrichtung formiert sich auch das Management neu. Phil Hoffman, bisheriger Finanzchef von Allianz Direct, verantwortet künftig als Chief Officer Travel das weltweite Reisegeschäft bei Allianz Partners. Seine Nachfolge tritt Violeta Schaub an. Sie wechselt von der Position des Chief Risk Officer in die Finanzvorstandsrolle und bringt wertvolle Expertise aus den Bereichen Risikomanagement sowie Fusionen und Übernahmen mit.
Aktienrückkauf stützt den Kurs
Auf der Kapitalseite arbeitet das Management konsequent das im Frühjahr gestartete Rückkaufprogramm ab. Kürzlich sammelte der Konzern weitere Papiere über die Börse ein. Damit summiert sich das Volumen auf über eine Million eingezogene Aktien. Das milliardenschwere Programm verknappt die Anzahl der frei handelbaren Anteile und treibt so rechnerisch den Gewinn je Aktie.
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Ein juristischer Konflikt in den USA trübt das Bild derweil leicht. Ein Immobilienentwickler aus Miami verklagt ein Versichererkonsortium unter Beteiligung der Allianz. Der Streitwert um eine Baupolice beläuft sich auf gut 22 Millionen US-Dollar.
Am 7. Mai stimmen die Aktionäre in München über den Dividendenvorschlag von 17,10 Euro je Anteilsschein ab. Wenige Tage später öffnet der Vorstand die Bücher für das erste Quartal. Für das laufende Jahr hält das Management an dem anvisierten operativen Gewinnziel von rund 17,4 Milliarden Euro fest.
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