Der Versicherungskonzern Allianz arbeitet konsequent an seiner Aufstellung für die kommenden Jahre. Während ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm die Rendite für Investoren stützt, formiert das Management gleichzeitig die Führung in der wichtigsten Vertriebsregion neu.
Umbau in der Schlüsselregion
Ab dem kommenden Montag übernimmt Paul McGuigan die Leitung des Vertriebs in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) bei Allianz Commercial. Diese Personalie ist strategisch bedeutsam. Die EMEA-Region steuert rund die Hälfte des weltweiten Umsatzes der Gewerbeversicherungssparte bei.
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Mit der Berufung des erfahrenen Managers, der zuletzt strategische Beziehungen in Nordamerika verantwortete, treibt der Konzern seine globale Vertriebsstruktur voran. Ziel der Allianz Commercial ist es, die Marktpräsenz in den vier definierten Kernregionen zu schärfen und Kundenbedürfnisse effizienter zu bedienen.
Aktienrückkäufe stützen den Kurs
Parallel zur operativen Neuausrichtung fließt massiv Kapital an die Aktionäre zurück. Das Mitte März gestartete Rückkaufprogramm über bis zu 2,5 Milliarden Euro läuft auf Hochtouren. Allein in der vergangenen Handelswoche sammelte das Unternehmen über 360.000 eigene Papiere ein. Insgesamt summieren sich die Zukäufe bereits auf knapp 860.000 Stück.
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Da diese Anteile eingezogen werden, verdichtet sich der Gewinn je Aktie für die verbleibenden Investoren. Die täglichen Käufe am Markt sorgen zudem für eine gewisse Stabilität bei dem zuletzt leicht auf 364,70 Euro nachgebenden Kurs. Daran ändern auch kleinere Verschiebungen in der Aktionärsstruktur wenig: Der französische Vermögensverwalter Amundi senkte seinen Stimmrechtsanteil jüngst knapp unter die Drei-Prozent-Marke, was am Markt als routinemäßige Portfolio-Anpassung gewertet wird.
Dividenden-Plus im Fokus
Der nächste wichtige Meilenstein für Investoren ist nun die Hauptversammlung am 7. Mai in München. Dort steht eine um elf Prozent erhöhte Dividende von 17,10 Euro je Aktie zur Abstimmung. Gepaart mit dem bestätigten operativen Gewinnziel von rund 17,4 Milliarden Euro für das laufende Jahr untermauert der Versicherungsriese damit seine verlässliche Ausschüttungspolitik.
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