Analystenlob nach Partnerschaft in Ruanda
Medienberichten zufolge bekräftigte DA Davidson am Dienstag die Kaufempfehlung für Almonty Industries. Das Analysehaus sieht das Kursziel für den Titel weiterhin bei 33,00 US-Dollar. Ausschlaggebend für die positive Einschätzung war die Vereinbarung des Rohstoffunternehmens mit der Regierung von Ruanda.
Die strategischen Schritte der zurückliegenden Tage zielen auf eine deutliche Verbreiterung der operativen Basis ab. Das Unternehmen erschließt sich neue Rohstoffquellen und bindet gleichzeitig bestehende Förderstrukturen vertraglich ein.
Am vergangenen Montag unterzeichnete Almonty eine verbindliche strategische Partnerschaft mit der ruandischen Regierung zur Gründung der Gesellschaft Almonty Rwanda Pty Ltd. Der Konzern wird an dem Gemeinschaftsunternehmen eine Mehrheitsbeteiligung von 75 Prozent halten.
Die restlichen 25 Prozent liegen bei der Regierung von Ruanda. Gegenstand der Partnerschaft sind die Beschaffung sowie die Verarbeitung von Wolfram. Der ostafrikanische Staat steuert dazu die Explorationskonzession Shyorongi für Wolfram und eine Lizenz zur Mineralienverarbeitung bei.
Langfristige Abnahme für Los Santos
Neben dem Vorhaben in Afrika folgte gestern eine Vereinbarung für den europäischen Standort. Almonty vereinbarte einen mehrjährigen Liefervertrag über Wolframkonzentrat mit der Wolfram Bergbau und Hütten AG, einer Tochtergesellschaft der Sandvik-Gruppe.
Die Vereinbarung betrifft die Wiederaufbereitung vorhandener Haldenbestände in der spanischen Mine Los Santos. Es handelt sich um einen Take-or-pay-Vertrag über eine Mindestmenge von rund 1.720 Tonnen enthaltenem Wolframtrioxid (WO₃). Zudem beinhaltet die Vereinbarung eine bedingte Einmalzahlung in Höhe von 3,0 Millionen US-Dollar für die Abnahmerechte. Damit sichert sich Almonty planbare Einnahmen aus dem bestehenden Mineninventar.
Kursentwicklung im Jahresverlauf
Am Freitag verabschiedete sich die Aktie von Almonty mit einem Minus von 1,8 Prozent bei 12,07 Euro aus dem Handel. Trotz dieser Konsolidierung im Wochenverlauf fällt die Bilanz über einen längeren Zeitraum positiv aus. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier einen Zuwachs von 52 Prozent.
Mit den Abnahmeverträgen in Spanien und der Expansion nach Ostafrika positioniert sich das Unternehmen verstärkt auf dem internationalen Wolframmarkt. Die planmäßige Realisierung beider Projekte dürfte für die künftige Entwicklung eine zentrale Rolle spielen.
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