Jahrelang war Almonty Industries ein reines Entwicklungsprojekt. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Sangdong-Mine in Südkorea ändert sich das fundamentale Profil des Wolfram-Spezialisten nun grundlegend. Dieser Wechsel vom Entwickler zum aktiven Produzenten ruft große Fondsgesellschaften auf den Plan, die ihre Positionen derzeit deutlich ausbauen.
Neubewertung nach Produktionsstart
Der operative Start in Südkorea hat das Risikoprofil des Unternehmens gesenkt. Infolgedessen stieg die Anzahl der investierten Fonds im letzten Quartal um über 55 Prozent auf insgesamt 107. Besonders auffällig agierte Van ECK Associates, die ihre Position auf über 11,2 Millionen Aktien aufstockten. Auch Analysten reagieren auf die neuen Gegebenheiten. Diamond Equity Research verdoppelte die Gewinnschätzung für das Geschäftsjahr 2026 nahezu von 0,23 auf 0,45 US-Dollar pro Aktie.
Andere Experten zogen bei den Kurszielen nach:
* DA Davidson: 25,00 US-Dollar
* B. Riley Financial: 23,00 US-Dollar (zuvor 17,00 USD)
* Oppenheimer: 19,00 US-Dollar (zuvor 16,00 USD)
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Rüstungsdeals und Preisrally
Ein weiterer Treiber für das gestiegene Interesse ist die vertragliche Absicherung der Umsätze. Almonty hat ein verbindliches Lieferabkommen mit dem US-Rüstungssektor geschlossen. Mindestens 40 Tonnen Wolframoxid fließen monatlich in die Produktion von Drohnen, Raketen und Munition. Ein vertraglich fixierter Mindestpreis schützt das Unternehmen dabei vor Marktschwankungen.
Gleichzeitig spielt das makroökonomische Umfeld dem Produzenten in die Karten. Da die USA ab 2027 keine chinesischen Wolfram-Importe für Rüstungsgüter mehr zulassen, verknappt sich das Angebot in Nordamerika spürbar.
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Globale Expansion
Neben der laufenden Phase 1 in Südkorea, die jährlich rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat liefern soll, plant das Management bereits die Verdopplung der Kapazitäten bis 2027. Zusätzliche Projekte in Portugal und den USA sollen das Wachstum weiter stützen. Diese operativen Fortschritte spiegeln sich auch an der Börse wider. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier einen beachtlichen Wertzuwachs von rund 545 Prozent und ging am Freitag bei 21,39 Kanadischen Dollar aus dem Handel.
Trotz des starken Aufwärtstrends bleibt die Volatilität hoch, wie ein zweistelliger Tagesverlust Ende März zeigte. Um die angehobenen Gewinnerwartungen der Analysten und das Vertrauen der neuen Großinvestoren dauerhaft zu rechtfertigen, muss die Sangdong-Mine in den kommenden Quartalen nun beweisen, dass sie die anvisierten Produktionsvolumina konstant und fehlerfrei erreicht.
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