Almonty Aktie: Innovationskraft begeistert

Almonty Industries hat die Produktion in der Sangdong-Mine aufgenommen und wird zum aktiven Wolfram-Produzenten. Der Start fällt in eine Phase hoher Preise und geopolitischer Spannungen um China.

Almonty Aktie
Kurz & knapp:
  • Produktionsstart nach über 30 Jahren Stillstand
  • Wolframpreise durch Exportbeschränkungen stark gestiegen
  • Strategische Bedeutung durch US-Importverbote ab 2027
  • Massives Interesse institutioneller Investoren

Mehr als 30 Jahre lang lag die Sangdong-Mine in Südkorea brach. Gestern meldete Almonty Industries die offizielle Inbetriebnahme der ersten Phase und vollzieht damit den Wechsel vom reinen Projektentwickler zum aktiven Produzenten. Angesichts stark gestiegener Wolframpreise und strenger US-Importverbote für chinesisches Material kommt dieser Schritt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt.

Startschuss in Südkorea

Die neu errichtete Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich rund 640.000 Tonnen Erz zu verarbeiten. Daraus sollen etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat gewonnen werden. Das Besondere an dem Projekt ist die Qualität des abgebauten Materials: Mit einem durchschnittlichen Gehalt von 0,51 Prozent Wolframtrioxid übertrifft Sangdong den weltweiten Durchschnitt um das Dreifache. Almonty hat seit der Übernahme im Jahr 2015 über 100 Millionen US-Dollar in den unterirdischen Ausbau investiert und rechnet mit einer Minenlebensdauer von mehr als 45 Jahren.

Profiteur der geopolitischen Spannungen

Der Produktionsstart trifft auf einen extrem angespannten Markt. China kontrolliert schätzungsweise bis zu 80 Prozent des weltweiten Wolframangebots und hat seine Exportbeschränkungen Ende 2025 drastisch verschärft. Als Reaktion darauf schoss der Preis für das Industriemetall, das für Halbleiter und Rüstungsgüter unverzichtbar ist, im vergangenen Jahr um über 160 Prozent in die Höhe.

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Ab 2027 verbieten die USA zudem den Import von chinesischem Wolfram für Verteidigungsgüter. Das zwingt westliche Abnehmer zur Suche nach verlässlichen Alternativen und rückt die südkoreanische Produktion direkt in den Fokus der Industrie.

Große Pläne und prominente Geldgeber

Almonty will es allerdings nicht beim reinen Verkauf von Konzentrat belassen. Die unternehmenseigene Strategie sieht den Aufbau einer vollständig integrierten Lieferkette vor, inklusive einer eigenen Wolframoxid-Anlage. Bis 2027 soll eine zweite Ausbaustufe die Kapazitäten verdoppeln. Bei voller Auslastung könnte Sangdong dann rund 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken.

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Diese Aussichten locken massiv institutionelles Kapital an. Die Zahl der investierten Fonds stieg im letzten Quartal um über 55 Prozent. Allein Van Eck Associates baute seine Position auf 11,24 Millionen Aktien aus, was einem Wert von rund 99 Millionen US-Dollar entspricht. Auch Encompass Capital und Next Century Growth griffen im zweistelligen Millionenbereich zu. Finanziert wird der weitere Ausbau zudem durch Kapitalerhöhungen in den USA, die 2025 über 219 Millionen US-Dollar in die Kassen spülten.

Am 26. März 2026 präsentiert Almonty die nächsten Quartalszahlen. Dieser Bericht wird erste konkrete Daten liefern, wie sich die Kombination aus historisch hohen Wolframpreisen und der anlaufenden Produktion in der Bilanz niederschlägt.

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