Chinas verschärfte Exportkontrollen für kritische Mineralien treffen die asiatische Halbleiterindustrie an einem empfindlichen Punkt. Genau in dieser Phase der drohenden Rohstoffknappheit meldet sich die Sangdong-Mine in Südkorea nach 30 Jahren Stillstand zurück. Für das kanadische Bergbauunternehmen Almonty Industries erweist sich dieses Timing als strategischer Vorteil.
Halbleiter-Lieferketten unter Druck
Ein aktueller Bericht von Digitimes vom gestrigen Donnerstag verdeutlicht die Brisanz der Lage. Südkoreas Chipindustrie droht ein akuter Mangel an Wolframhexafluorid (WF6), einem unverzichtbaren Gas für die Halbleiterfertigung. Auslöser sind Pekings Exportbeschränkungen für Wolframlieferungen nach Japan, die die Beschaffung für koreanische Produzenten massiv erschweren.
Da Wolfram aufgrund seines extrem hohen Schmelzpunkts auf absehbare Zeit nicht ersetzbar ist, prognostizieren Analysten von BMO für 2026 ein deutliches Angebotsdefizit. Die westlichen Bemühungen, alternative Lieferketten aufzubauen, sind noch Jahre von nennenswerten Kapazitäten entfernt.
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Sangdong als strategischer Puffer
Inmitten dieser Engpässe hat Almonty die erste Inbetriebnahmephase seiner Sangdong-Mine in Südkorea abgeschlossen. Die Anlage ist zunächst auf eine jährliche Verarbeitung von 640.000 Tonnen Erz ausgelegt, was etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat entspricht. Eine für 2027 geplante zweite Phase soll diese Kapazität verdoppeln. Da die weltweiten Lagerbestände der Industrie voraussichtlich nur noch bis Juni reichen, positioniert sich das Unternehmen, um die Lücke in der zweiten Jahreshälfte zu schließen.
Zusätzlich profitiert das Unternehmen von geopolitischen Fristen. Die US-Regierung hat Almontys Wolframprodukte von Zöllen befreit, um die heimische Versorgung für Rüstung und Raumfahrt zu sichern. Ab dem 1. Januar 2027 dürfen US-Rüstungskonzerne Wolfram ausschließlich von nicht-chinesischen Lieferanten beziehen. Bei voller Auslastung soll Sangdong rund 40 Prozent der weltweiten Nachfrage außerhalb Chinas decken.
Analysten und Institutionelle greifen zu
Die Kombination aus Produktionsstart und globaler Knappheit spiegelt sich in der Marktbewertung wider. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier bereits einen massiven Zuwachs von über 690 Prozent und notiert aktuell bei 24,43 CAD.
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Mehrere Analystenhäuser haben ihre Kursziele zuletzt deutlich nach oben korrigiert:
* GBC: Anhebung von 9,00 auf 28,60 CAD
* B. Riley: Erhöhung von 17,00 auf 23,00 USD
* Oppenheimer: Anpassung von 16,00 auf 19,00 USD
Auch institutionelle Anleger bauen ihre Positionen aus. Die Anzahl der investierten Fonds stieg im letzten Quartal um 55 Prozent auf 107. Finanziell ist das Unternehmen nach einer Kapitalerhöhung im Dezember mit liquiden Mitteln von 268,4 Millionen CAD ausgestattet. Dem steht für das Geschäftsjahr 2025 ein Nettoverlust von 161,9 Millionen CAD bei einem Umsatz von 32,5 Millionen CAD gegenüber.
Das Management peilt bis 2028 ehrgeizige Ziele an: einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde kanadischen Dollar bei einer Nettomarge von 60 Prozent. Mit dem Hochlauf der Sangdong-Mine und dem parallel entwickelten Gentung Browns Lake Projekt in Montana, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein soll, hat Almonty die operative Grundlage geschaffen, um die hohe Nachfrage aus dem Halbleiter- und Rüstungssektor künftig in Erlöse umzuwandeln.
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