Almonty Industries Aktie: Halbleiter-Engpass jetzt!

Japanische Halbleiterhersteller warnen vor Wolframknappheit ab Juni 2026. Almonty Industries profitiert mit seiner strategisch gelegenen Sangdong-Mine von Rekordpreisen und wachsendem institutionellem Interesse.

Almonty Aktie
Kurz & knapp:
  • Japanische Chipfabriken warnen vor Wolfram-Engpass
  • Sangdong-Mine liegt direkt bei den Halbleiterfabriken
  • Wolframpreise stiegen um über 500 Prozent
  • Institutionelle Investoren erhöhen ihre Beteiligungen

Japanische Wolfram-Lieferanten haben Samsung und SK Hynix gewarnt: Die Lagerbestände an Wolframhexafluorid reichen voraussichtlich nur bis Juni 2026. Danach drohen Engpässe in der Chipproduktion — ausgelöst durch chinesische Exportkontrollen, die den Rohstoffnachschub für japanische Weiterverarbeiter zunehmend blockieren. Almonty Industries steht mit seiner Sangdong-Mine in Südkorea mitten in diesem Versorgungsvakuum.

Sangdong: Geografisch im Zentrum der Krise

Die Mine in der Provinz Gangwon liegt direkt neben den betroffenen Halbleiterfabriken — ein logistischer Vorteil, den kein anderer westlich ausgerichteter Wolfrumproduzent vorweisen kann. Phase 1 der Anlage ist abgeschlossen und in Betrieb: Die Aufbereitungsanlage verarbeitet rund 640.000 Tonnen Erz pro Jahr und produziert etwa 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat jährlich.

Chipfertiger verkürzen derzeit den üblicherweise monate­langen Prozess zur Qualifizierung neuer Lieferanten drastisch oder überspringen ihn ganz — ein Hinweis auf den akuten Druck in der Branche.

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Die geplante Phase-2-Erweiterung soll 2027 in Betrieb gehen und die Kapazität auf rund 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr verdoppeln. Bei Vollauslastung könnte Sangdong etwa 40 % der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken.

Rekordpreise und wachsende Erlöse

China kontrolliert zusammen mit Russland und Nordkorea schätzungsweise 95 % des globalen Wolfromangebots. Nachdem Peking Ende 2025 die Exportkontrollen deutlich verschärfte, stieg der Spotpreis für Ammoniumparawolframat (APT) bis Mitte März 2026 um 534 % auf 2.250 US-Dollar je Tonne.

Das spiegelt sich in den Zahlen wider: Im vierten Quartal 2025 legte der Umsatz um 39 % auf 8,7 Millionen Kanadische Dollar zu. Für das Gesamtjahr 2025 stieg der Erlös um 13 % auf 32,5 Millionen Kanadische Dollar. Die Kassenposition verbesserte sich von 7,8 Millionen auf 268,4 Millionen Kanadische Dollar — gespeist durch zwei Kapitalmarkttransaktionen: den Nasdaq-Börsengang im Juli 2025 (90 Millionen US-Dollar) sowie ein weiteres Angebot im Dezember 2025 (129,4 Millionen US-Dollar).

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Nordamerika und institutionelles Kapital

Parallel baut Almonty in Montana ein zweites Standbein auf. Das Gentung-Browns-Lake-Projekt verfügt über Mineralressourcen von 7,53 Millionen Tonnen und soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 produzieren. Die jährliche Kapazität wird auf rund 140.000 metrische Tonneneinheiten geschätzt. Das Projekt passt strategisch zu einer US-Verteidigungsvorgabe, die ab dem 1. Januar 2027 von Rüstungsunternehmen verlangt, Wolfram ausschließlich aus nicht-chinesischen Quellen zu beziehen. Ein langfristiger Abnahmevertrag mit dem US-Verarbeiter Global Tungsten & Powders ist bereits geschlossen.

Das institutionelle Interesse wächst spürbar: Die Zahl der institutionellen Fonds, die Almonty-Aktien halten, stieg im vergangenen Quartal um mehr als 55 % auf 107. Van Eck Associates hält inzwischen 11,2 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar.

Der Quartalsbericht im Mai wird erstmals konkrete Produktionsdaten aus der Hochlaufphase von Sangdong liefern. BMO-Analysten prognostizieren für 2026 ein weiteres Angebotsdefizit und sehen keinen kurzfristigen Mechanismus, den Engpass zu beheben — da westliche Alternativlieferketten noch Jahre von nennenswerter Kapazität entfernt sind.

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Über Dieter Jaworski 2985 Artikel

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Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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