Gleich vier Analysehäuser haben ihre Kursziele für Almonty Industries innerhalb weniger Tage angehoben. Auslöser ist eine Kombination aus strukturell veränderten Wolfram-Märkten und dem anlaufenden Betrieb der Sangdong-Mine in Südkorea — ein Zusammentreffen, das die Ertragsperspektiven des Unternehmens grundlegend verschiebt.
GBC verdreifacht Wolfram-Preisannahme
Den jüngsten Schritt vollzog GBC AG am 27. März: Die Analysten erhöhten ihr Kursziel auf CAD 28,60 und behielten die Kaufempfehlung bei. Entscheidend ist dabei die neue Preisannahme: GBC kalkuliert nun langfristig mit USD 1.500 je MTU Wolfram — gegenüber bislang USD 650. Analyst Matthias Greiffenberger begründet das mit einem strukturellen Wandel auf dem Wolfram-Markt. Exportbeschränkungen aus China, steigende Nachfrage aus Rüstungs- und Hightech-Industrie sowie kaum neue Produktionskapazitäten außerhalb Chinas stützten dauerhaft höhere Preisniveaus.
Ähnlich argumentieren die anderen Häuser. Oppenheimer hob sein Ziel am 20. März von USD 16,00 auf USD 19,00 an, B. Riley Financial erhöhte von USD 17,00 auf USD 23,00 — beide mit Kaufempfehlung. D.A. Davidson bekräftigte am 26. März sein Kursziel von USD 25,00 und erwartet, dass Sangdong Phase I noch im zweiten Quartal 2026 den kommerziellen Betrieb aufnimmt und starke EBITDA-Beiträge liefert.
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Jahresverlust täuscht über operative Realität hinweg
Der ausgewiesene Nettoverlust für 2025 beläuft sich auf CAD 161,9 Millionen — fast zehnmal so viel wie im Vorjahr. Hinter dieser Zahl steckt jedoch kein operatives Problem. Der Kursanstieg der Almonty-Aktie von CAD 1,36 auf CAD 12,07 im Jahr 2025 erzwang eine Marktbewertung der Wandelschuldverschreibungen; allein dieser nicht zahlungswirksame Buchungseffekt schlug mit CAD 87,3 Millionen zu Buche.
Der operative Trend zeigt in die andere Richtung: Der Umsatz stieg im Gesamtjahr 2025 um 13 % auf CAD 32,5 Millionen, im vierten Quartal sogar um 39 % auf CAD 8,7 Millionen. Treiber war der massive Anstieg des Wolfram-APT-Spotpreises, dessen gleitender Zwölfmonatsdurchschnitt bis Mitte März 2026 auf USD 2.250 je MTU kletterte — ein Plus von 534 %. Eine Kapitalerhöhung im Dezember brachte brutto USD 129,4 Millionen ein und hob den Kassenbestand auf CAD 268,4 Millionen, womit die Finanzierung der Sangdong-Phase-II-Erweiterung gesichert ist.
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Drei Projekte, drei Zeithorizonte
Neben Sangdong entwickelt Almonty zwei weitere Projekte. Das Gentung-Browns-Lake-Projekt in Montana soll bereits in der zweiten Hälfte 2026 in Produktion gehen, mit einer geplanten Spitzenproduktion von rund 140.000 MTU jährlich. Ein 15-Jahres-Abnahmevertrag deckt über 90 % der ersten Phase ab — die Abnehmer sind US-Verteidigungskunden.
In Portugal läuft an der Panasqueira-Mine ein Bohrprogramm von rund 14.000 Metern, das die jährliche Produktion auf bis zu 124.000 MTU steigern und die Minenlebensdauer deutlich verlängern soll.
Den geopolitischen Rückenwind liefert ein geplantes US-Verteidigungsministerium-Verbot für Wolfram aus China, Russland und Nordkorea, das zum 1. Januar 2027 in Kraft treten soll. China kontrolliert derzeit rund 82,7 % der globalen Primärproduktion — westliche Abnehmer stehen damit unter erheblichem Diversifizierungsdruck, den Almonty mit seinem wachsenden Produktionsportfolio direkt adressiert.
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