Almonty Industries hat den lang ersehnten Schritt vom Entwickler zum Produzenten kritischer Mineralien vollzogen. Die Eröffnung der wichtigsten Mine des Unternehmens in Südkorea markiert einen historischen operativen Wendepunkt. Gleichzeitig offenbart die aktuelle Jahresbilanz jedoch die enormen finanziellen Kraftanstrengungen dieser Transformation, was Anleger sichtlich nervös macht.
Widersprüchliche Zahlen
Auf den ersten Blick lesen sich die Mitte der Woche präsentierten Ergebnisse für das abgelaufene Jahr 2025 paradox. Einerseits kletterte der Quartalsumsatz um 39 Prozent nach oben. Verantwortlich für diesen Anstieg war eine massive Preisrallye beim Wolfram-Zwischenprodukt APT, dessen Durchschnittspreis um über 500 Prozent anzog. Andererseits wies das Unternehmen für das vierte Quartal einen gewaltigen Nettoverlust von 102,3 Millionen Kanadischen Dollar aus.
Dieser Fehlbetrag existiert allerdings größtenteils nur auf dem Papier. Finanzchef Brian Fox erklärte die rote Zahl primär mit unbaren buchhalterischen Anpassungen. Weil der Aktienkurs 2025 stark gestiegen war, mussten bestimmte Finanzinstrumente nach internationalen Rechnungslegungsstandards neu bewertet werden. Bereinigt um diese Effekte verlief das operative Geschäft laut Management im Rahmen der Erwartungen.
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Dennoch stiegen auch die realen Ausgaben rasant an. Die Verwaltungs- und Allgemeinkosten sprangen im Gesamtjahr auf 20,5 Millionen Dollar. Der Kostenschub resultierte vor allem aus Anwalts- und Beratungsgebühren im Zuge einer Kapitalerhöhung und der geplanten Sitzverlegung in die USA.
Börse straft ab
Die Wall Street reagierte am Donnerstag verschnupft auf die hohe Kostenbasis und den optisch erschreckenden Verlust. Die Papiere gaben an der Nasdaq um 13,55 Prozent nach. Der Markt fokussierte sich auf die roten Zahlen, obwohl sich zusätzlich Umsätze in Höhe von 3,1 Millionen Dollar lediglich durch den Zeitpunkt der Konzentratverschiffung in das erste Quartal 2026 verschoben haben.
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Operativ hat das Unternehmen derweil Fakten geschaffen. Einen Tag vor der Zahlenvorlage feierte Almonty die offizielle Inbetriebnahme der Sangdong-Wolframmine in Südkorea. Die Anlage soll im Endausbau rund 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken. Parallel treibt das Management die Expansion in den Vereinigten Staaten voran. Mit der vollständigen Übernahme des Gentung Browns Lake Projekts in Montana sichert sich das Unternehmen ein weit fortgeschrittenes Wolfram-Asset, das bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsbereit sein soll.
Mit der laufenden Produktion in Südkorea verlagert sich der Fokus nun auf die Optimierung der Fördermengen. Die kommenden Quartalszahlen für das erste Jahresviertel 2026 werden die verschobenen Umsätze von 3,1 Millionen Dollar beinhalten und erste konkrete Daten liefern, wie stark das Unternehmen operativ von den aktuell hohen Wolframpreisen profitiert.
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