Nach 30 Jahren Stillstand rollen in der südkoreanischen Sangdong-Mine wieder die Maschinen. Für Almonty Industries kommt dieser Produktionsstart zu einem idealen Zeitpunkt, denn der globale Wolframmarkt erlebt derzeit eine beispiellose Verknappung. Während chinesische Exportbeschränkungen die Preise für den kritischen Rohstoff in die Höhe treiben, positioniert sich das Bergbauunternehmen als strategischer Lieferant für die westliche Verteidigungsindustrie.
Die operative Wiederbelebung spiegelt sich in der jüngsten Bilanz wider. Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz um 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar. Das Schlussquartal fiel mit einem Plus von 39 Prozent besonders stark aus. Der auf den ersten Blick alarmierende Jahresverlust von 161,9 Millionen Dollar resultiert primär aus buchhalterischen Effekten. Konkret führten Neubewertungen von Derivatverbindlichkeiten zu diesem Minus – ein direkter Nebeneffekt der massiven Aufwärtsbewegung der Papiere. Allein auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet der Titel einen Wertzuwachs von über 500 Prozent und notiert aktuell bei 21,12 CAD.
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Strategischer Ausbau trifft auf Rekordpreise
Die Kassen des Unternehmens sind nach erfolgreichen Finanzierungsrunden im vergangenen Jahr mit 268,4 Millionen Dollar prall gefüllt. Dieses Kapital fließt nun in die weitere Expansion. Neben der Phase-2-Erweiterung in Südkorea, die bis 2027 die Kapazitäten verdoppeln soll, kaufte Almonty kürzlich das Gentung-Projekt im US-Bundesstaat Montana. Ziel ist es, ab der zweiten Jahreshälfte 2026 eine lokale Versorgung für den amerikanischen Rüstungssektor aufzubauen.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür sind äußerst günstig. Der Preis für Ammoniumparatungstat (APT) schoss zuletzt um 534 Prozent in die Höhe. Diese Rally liefert dem Unternehmen erheblichen Rückenwind für die Vermarktung seiner künftigen Fördermengen außerhalb des chinesischen Einflussbereichs.
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Analysten heben Kursziele an
Die Kombination aus steigenden Rohstoffpreisen und dem erfolgreichen Produktionsstart ruft zunehmend Analysten auf den Plan. Mehrere Investmentbanken haben ihre Einschätzungen in den vergangenen Tagen nach oben korrigiert:
- B. Riley Securities: Kaufempfehlung, Kursziel von 17,00 auf 23,00 US-Dollar erhöht
- Oppenheimer: Kursziel von 16,00 auf 19,00 US-Dollar angehoben
- DA Davidson: Kaufempfehlung mit Ziel 25,00 US-Dollar bestätigt
- Cantor Fitzgerald: Kursziel auf 25,80 US-Dollar angehoben
Das Management fokussiert sich nun darauf, die Sangdong-Mine auf volle Auslastung zu bringen und das neue US-Projekt in die Lieferkette zu integrieren. Der nächste konkrete Meilenstein für Investoren folgt am 4. Mai 2026 mit der Vorlage der Ergebnisse für das erste Quartal.
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