Während globale Lieferketten unter neuen US-Zöllen ächzen, genießt ein kanadisches Bergbauunternehmen eine seltene Sonderstellung. Die Wolframprodukte von Almonty Industries wurden von Washington explizit von den jüngsten Abgaben ausgenommen. Dieser Schritt unterstreicht die strategische Bedeutung des Rohstoffs für die amerikanische Rüstungs- und Technologieindustrie angesichts der drückenden Dominanz Chinas.
Chinas Vormacht zwingt zum Handeln
Der Grund für diese Ausnahmeregelung ist eine strukturelle Abhängigkeit der westlichen Welt. Aktuell kontrolliert China über 80 Prozent des weltweiten Wolframangebots und hat bereits eigene Exportbeschränkungen verhängt. Verschärft wird die Lage dadurch, dass die USA ab 2027 den Import von chinesischem Wolfram für Rüstungsgüter verbieten werden. Almonty positioniert sich in diesem Umfeld als verlässliche westliche Alternative und hat sich bereits einen langfristigen Abnahmevertrag mit dem US-Verarbeiter Global Tungsten & Powders gesichert.
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Produktionsausbau trifft auf Preissprung
Operativ weitet das Unternehmen seine Kapazitäten in einer entscheidenden Phase aus. Das Kernprojekt Sangdong in Südkorea verarbeitet in der ersten Ausbaustufe bereits Erz, während das Gentung Browns Lake Projekt in Montana auf den Produktionsstart in der zweiten Jahreshälfte 2026 zusteuert. Dieses Timing trifft auf ein extrem günstiges Marktumfeld: Der Spotpreis für Wolfram-APT kletterte im Jahresdurchschnitt bis Mitte März 2026 um 534 Prozent. Diese fundamentale Stärke spiegelt sich auch am Kapitalmarkt wider, wo das Papier auf Jahressicht einen Wertzuwachs von über 655 Prozent verzeichnet.
Analysten und Fonds stocken auf
Das veränderte Preis- und Zellumfeld führt zu einer klaren Neubewertung durch Analysten. Mehrere Häuser haben ihre Prognosen zuletzt deutlich nach oben angepasst:
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- DA Davidson: Kursziel 25,00 USD
- B. Riley Financial: Kursziel 23,00 USD (Kaufempfehlung bestätigt)
- Oppenheimer: Kursziel 19,00 USD
- Diamond Equity Research: Verdopplung der EPS-Schätzung für 2026 auf 0,45 USD
Parallel dazu fließt institutionelles Kapital in den Wert. Die Anzahl der investierten Fonds stieg im letzten Quartal um 55 Prozent auf 107. Große Adressen wie Van ECK Associates bauten ihre Positionen auf 11,2 Millionen Aktien aus, während neue Akteure wie Encompass Capital Advisors mit Millionenbeträgen einstiegen.
Trotz des starken fundamentalen Rückenwinds befindet sich Almonty weiterhin in einer kapitalintensiven Aufbauphase, was sich im zuletzt gemeldeten Nettoverlust von rund 161,9 Millionen CAD zeigt. Mit dem laufenden Betrieb der ersten Phase in Sangdong und dem anvisierten Start der Anlage in Montana rückt nun der Übergang zu nennenswerten und stabilen Umsätzen im weiteren Jahresverlauf in den Mittelpunkt.
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