Nach mehr als 30 Jahren Stillstand fördert die Sangdong-Mine in Südkorea wieder Wolfram. Pünktlich zur Wiederinbetriebnahme reagieren Analysten mit deutlich höheren Kurszielen für Almonty Industries. Gleichzeitig sorgt ein vom Management beantragter Handelsstopp kurz vor den anstehenden Quartalszahlen für erhöhte Aufmerksamkeit.
Frischer Wind von der Wall Street
Innerhalb von nur 48 Stunden haben gleich mehrere Investmentbanken ihre Einschätzungen nach oben korrigiert. Treiber für den Optimismus sind die kürzlich veröffentlichten Jahreszahlen für 2025 sowie die stark gestiegenen Wolframpreise. Der durchschnittliche Preis für den Rohstoff kletterte zuletzt um über 500 Prozent. Folgende Analysten passten ihre Ziele an:
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- Oppenheimer: Kursziel auf 19,00 US-Dollar angehoben („Outperform“)
- B. Riley Financial: Kursziel von 17,00 auf 23,00 US-Dollar erhöht („Buy“)
- DA Davidson: Kursziel auf 25,00 US-Dollar festgelegt („Buy“)
Zwar stieg der Jahresumsatz um 13 Prozent auf 32,5 Millionen US-Dollar, gleichzeitig verbuchte das Unternehmen jedoch einen Nettoverlust von 161,9 Millionen US-Dollar. Dieser Fehlbetrag resultiert allerdings größtenteils aus nicht-zahlungswirksamen buchhalterischen Neubewertungen von Verbindlichkeiten, die an den gestiegenen Aktienkurs gekoppelt sind. Die liquiden Mittel wuchsen nach zwei Kapitalerhöhungen auf komfortable 268,4 Millionen US-Dollar an.
Strategische Bedeutung wächst
Der eigentliche Fokus der Investoren liegt auf der operativen Entwicklung. Mitte März feierte Almonty den Abschluss der ersten Inbetriebnahmephase der Sangdong-Mine. Die Anlage soll künftig rund 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat pro Jahr liefern. Eine für 2027 geplante zweite Ausbaustufe zielt darauf ab, die Produktion zu verdoppeln. Damit könnte das Projekt etwa 40 Prozent der weltweiten Wolframnachfrage außerhalb Chinas decken.
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Diese Kapazitäten treffen auf ein günstiges politisches Umfeld. Geplante US-Richtlinien sehen vor, chinesisches und russisches Wolfram ab 2027 von der Rüstungsbeschaffung auszuschließen. Das stärkt die Nachfrage nach alternativen Quellen aus geopolitisch sicheren Regionen erheblich.
Blick auf die kommenden Tage
Aktuell ruht der Handel mit den Papieren auf Wunsch des Managements. Die Maßnahme dient der Vorbereitung auf die Quartalszahlen, die am 26. März 2026 veröffentlicht werden. In diesem Bericht werden auch verschobene Umsätze in Höhe von 3,1 Millionen US-Dollar aus dem Vorjahr verbucht. Anleger, die der Aktie seit Jahresbeginn bereits zu einem Plus von gut 82 Prozent verholfen haben, erhalten dann die ersten konkreten Daten zur Wirtschaftlichkeit der neuen Produktion unter den aktuell hohen Marktpreisen.
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