Bei Almonty Industries treffen in den kommenden Wochen hohe Markterwartungen auf harte Fakten. Der Wolfram-Produzent steht kurz vor der Veröffentlichung erster Produktionszahlen aus Südkorea. Parallel dazu muss das Management eine Entscheidung über die künftige Aktienstruktur treffen.
Entscheidung über Aktienstruktur
Aktionäre haben dem Vorstand bereits die Erlaubnis für eine Aktienkonsolidierung erteilt. Bis zum 30. April muss das Management das genaue Umtauschverhältnis festlegen. Ein Verhältnis von bis zu fünf zu eins ist möglich. Diese Maßnahme ist unabhängig von der vorherigen Konsolidierung zum Nasdaq-Börsengang.
Im Mai folgen die ersten Produktionsdaten der neu eröffneten Sangdong-Mine in Südkorea. Aktuell verarbeitet das Werk jährlich rund 640.000 Tonnen Erz. Daraus entstehen 2.300 Tonnen Wolframkonzentrat.
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Das Marktumfeld spielt dem Unternehmen in die Karten. Ein knappes Angebot treibt die Kurse. Die Folge: Der Preis für Wolfram-APT kletterte in den vergangenen zwölf Monaten massiv. Bis Mitte März stieg er auf 2.250 US-Dollar pro metrischer Tonnen-Einheit.
Fokus auf US-Rüstung und Expansion
Ab 2027 verlangt die US-Rüstungsindustrie Wolfram aus nicht-chinesischen Quellen. Almonty positioniert sich hier als direkter Lieferant. Ein verbindlicher Abnahmevertrag mit dem Rüstungsunternehmen Tungsten Parts Wyoming existiert bereits. Dieser sichert den Verkauf von monatlich mindestens 40 Tonnen Wolframoxid.
Um die Nachfrage zu bedienen, plant der Konzern den Ausbau. Die zweite Phase in Sangdong soll 2027 die Kapazität verdoppeln. Almonty will außerdem in der zweiten Jahreshälfte 2026 ein Projekt im US-Bundesstaat Montana in Betrieb nehmen.
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Hohe Bewertung erfordert Ergebnisse
Die Börse hat viele dieser Entwicklungen bereits eingepreist. Die Aktie stieg im vergangenen Jahr um über 700 Prozent. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von knapp 23 ist das Papier im Branchenvergleich teuer bewertet.
Das Geschäftsjahr 2025 schloss Almonty mit einem Nettoverlust von knapp 162 Millionen Kanadischen Dollar ab. Ein Großteil davon resultiert aus unbaren Buchverlusten. Diese entstanden durch die Neubewertung von Wandelanleihen. Der stark gestiegene Aktienkurs löste diesen bilanziellen Effekt aus. Die Liquidität bleibt dank zweier Kapitalerhöhungen mit 268 Millionen Dollar hoch.
Die kommenden Wochen bringen Klarheit für Investoren. Bis Ende April steht die Entscheidung zur Aktienstruktur an. Im Mai zeigen die Produktionsdaten aus Sangdong, ob die operativen Fortschritte die hohe Marktbewertung stützen. Am 8. Juni folgt die Hauptversammlung mit Details zur weiteren Expansion.
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