Während die Tech-Branche unter Druck gerät, setzt Alphabet auf massives Wachstum in Indien. Der Google-Mutterkonzern plant eine dramatische Expansion in Bangalore – und könnte damit seine globale Belegschaft neu aufstellen.
Bloomberg berichtet von einem Immobilien-Deal mit Dimension: Alphabet hat einen Büroturm im Alembic City-Komplex geleast und sich Optionen auf zwei weitere gesichert. Insgesamt geht es um 2,4 Millionen Quadratfuß Bürofläche im Whitefield-Technologiekorridor. Der erste Turm öffnet in den kommenden Monaten, die beiden anderen sollen nächstes Jahr fertiggestellt werden.
Die Zahlen dahinter sind beeindruckend: Bis zu 20.000 zusätzliche Mitarbeiter könnte der Komplex aufnehmen. Das würde Alphabets Präsenz in Indien mehr als verdoppeln. Aktuell beschäftigt der Konzern dort rund 14.000 Menschen bei einer globalen Belegschaft von etwa 190.000.
Trump macht Druck – Alphabet reagiert
Hinter der Expansion steckt Kalkül. Donald Trumps verschärfte Einwanderungspolitik setzt US-Tech-Konzerne unter Druck. Die Kosten für neue H-1B-Visa sind von 2.000 bis 5.000 Dollar auf satte 100.000 Dollar explodiert. Für Alphabet, einen der größten H-1B-Visa-Sponsoren, ein spürbarer Schlag.
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Die Reaktion: Kritische Arbeit wandert nach Indien ab. TeamLease Services prognostiziert, dass Indien bis 2030 mehr als 2.400 globale Entwicklungszentren beherbergen könnte. Alphabet positioniert sich früh für diesen Trend.
Quartalszahlen im Fokus
Heute nach Börsenschluss liefert Alphabet seine Quartalsergebnisse. Investoren warten gespannt auf Signale aus dem Werbegeschäft, Cloud-Computing und KI-Investitionen. Die Aktie reagierte zuletzt sensibel auf Tech-Skepsis – zusammen mit anderen Nasdaq-Werten verzeichnete sie Verluste, während Sorgen über KI-Disruption die Stimmung belasteten.
Die Indien-Offensive könnte sich als strategischer Schachzug erweisen: niedrigere Kosten, riesiger Talentpool und Unabhängigkeit von US-Visa-Politik. Gleichzeitig zeigt Alphabets Waymo-Tochter heute vor dem US-Senat Präsenz und warnt vor chinesischer Konkurrenz im Autonomfahren-Sektor. Der Konzern kämpft an mehreren Fronten – und setzt dabei zunehmend auf internationale Expansion.
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