Der Konzern baut seine Position im Cybersecurity-Bereich aus und sichert gleichzeitig die Stromversorgung für hungrige Rechenzentren. Während die Tech-Branche insgesamt unter Druck steht, zeigt sich das Ausmaß der KI-Investitionen.
Die nervöse Stimmung an den Märkten trifft auch Alphabet. Der Nasdaq 100 verzeichnete trotz einer Freitags-Erholung ein deutliches Wochenminus. Die Zweifel an den massiven KI-Investitionen der großen Technologiekonzerne wachsen – und Alphabet steht hier gemeinsam mit Meta und Amazon im Fokus der kritischen Anleger.
Milliarden für Rechenzentren
Konkret wird das Ausmaß der Investitionen bei einem Blick auf die Energieversorgung. TotalEnergies hat zwei Stromabnahmeverträge mit einer Laufzeit von 15 Jahren unterzeichnet, die insgesamt 1 Gigawatt neue Solarkapazität für Alphabets Rechenzentren in Texas liefern sollen. Die beiden Projekte Wichita mit 805 Megawatt und Mustang Creek mit 195 Megawatt westlich von Dallas sollen noch im zweiten Quartal 2026 in Bau gehen.
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Diese Dimensionen verdeutlichen den enormen Energiehunger der KI-Infrastruktur. Gleichzeitig setzt Alphabet bei der Absicherung seiner Systeme auf externe Expertise: Der Konzern nutzt die Cybersecurity-Lösungen von Fortinet. In Zeiten zunehmend komplexer Cyberangriffe und fragmentierter IT-Landschaften eine nachvollziehbare Entscheidung.
Waymo zeigt Grenzen der Autonomie
Die Robotaxi-Sparte Waymo offenbarte unterdessen die Grenzen der Automatisierung. Bei einer Anhörung im US-Senat räumte der Sicherheitschef ein, dass die Fahrzeuge in kritischen Situationen auf menschliche Unterstützung angewiesen sind. Die sogenannten Remote-Operatoren sitzen auf den Philippinen und greifen ein, wenn die Fahrzeuge nicht weiterwissen. Ein Stromausfall in San Francisco im Dezember 2025 hatte gezeigt, wie schnell ausgefallene Ampeln für Orientierungslosigkeit bei den autonomen Fahrzeugen sorgen.
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Analyst Andreas Hürkamp von der Commerzbank verweist auf neue KI-Produktivitätstools wie jenes von Anthropic für Rechtsabteilungen, das von Experten als bahnbrechend eingestuft wurde. Solche Entwicklungen könnten zu deutlich günstigerer Produktion von Software-Dienstleistungen führen – was die Frage nach der Rentabilität bisheriger Investitionen aufwirft.
Die Nervosität ist groß, die Volatilität hoch. Martin Zurek von der Weberbank sieht die Tech-Schwäche nicht als Ende des KI-Trends, sondern als Phase erhöhter Selektivität. Markus Reinwand von der Helaba bringt es auf den Punkt: Gut ist nicht mehr genug – es muss deutlich besser kommen.
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