Innerhalb von nur 48 Stunden hat Alstom neue Großaufträge im Gesamtwert von rund 1,2 Milliarden Euro unter Dach und Fach gebracht. Die Abschlüsse in Schottland und Kanada zielen primär auf das langfristige Service-Geschäft ab und sollen die Basis für stabilere, wiederkehrende Umsätze festigen.
Fokus auf britische Flottenmodernisierung
In Schottland sicherte sich der Konzern zwei zentrale Vereinbarungen mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Ein technischer Support- und Ersatzteilvertrag für die „Class 222“-Züge läuft nun bis mindestens März 2036, wobei eine Option auf eine Verlängerung bis 2042 besteht. Parallel dazu übernimmt Alstom für den Leasinggeber Beacon die umfassende Modernisierung einer Flotte. Dies umfasst technische Upgrades der Bord- und Sicherheitssysteme sowie eine optische Neugestaltung der Züge an verschiedenen schottischen Standorten.
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Langfristige Präsenz in Nordamerika
Zeitgleich festigt das Unternehmen seine Position in der kanadischen Provinz Ontario. Eine fünfjährige Vertragsverlängerung mit der Verkehrsbehörde Metrolinx sichert den Betrieb und die Wartung der „GO Transit“- sowie „UP Express“-Züge bis zum Jahr 2031. Alstom bleibt damit für die operative Pünktlichkeit und die tägliche Instandhaltung der Flotten in der Region Toronto und Hamilton verantwortlich. Laut Unternehmensangaben sichert dieser Auftrag zudem eine signifikante Anzahl an Arbeitsplätzen in der Region.
Strategische Bedeutung und Marktlage
Das kombinierte Auftragsvolumen von etwa 1,2 Milliarden Euro wird planmäßig im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 verbucht. Diese Abschlüsse unterstreichen die Konzernstrategie, sich verstärkt auf margenstarke Dienstleistungs- und Wartungsverträge zu konzentrieren, um die Auslastung der bestehenden Infrastruktur langfristig zu sichern.
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An der Börse reagierte der Titel zuletzt verhalten und schloss am Freitag bei 23,07 Euro. Damit notiert die Aktie fast punktgenau auf ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 23,12 Euro. Nach einem deutlichen Kursrückgang von rund 21 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage markieren die neuen Service-Verträge einen operativen Gegenpol zur jüngsten Schwächephase.
Die Integration dieser Großprojekte in die Bilanz des vierten Quartals stützt die operative Basis für das kommende Geschäftsjahr. Anleger werden nun beobachten, ob die stabilen Service-Einnahmen ausreichen, um den jüngsten Abwärtstrend nachhaltig zu stoppen und den Kurs wieder deutlicher von seinem 52-Wochen-Tief bei 17,45 Euro abzusetzen.
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