Der französische Bahntechnikkonzern hat am Montag einen beeindruckenden Kurssprung hingelegt. Die Aktie kletterte auf den höchsten Stand seit Juli 2023. Der Grund: drei neue Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro.
Die Zahlen sprechen für sich. In Nord- und Südamerika sicherte sich das Unternehmen einen Vertrag über 1,4 Milliarden Euro für die Lieferung von Schienenfahrzeugen. Aus Europa kamen zwei weitere Aufträge hinzu: ein Rahmenvertrag über 600 Millionen Euro sowie ein zusätzlicher Kontrakt über 500 Millionen Euro, der neben weiteren Fahrzeugen auch Wartungsleistungen umfasst. Alle drei Verträge wurden im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 gebucht.
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Analysten erwarten Rekordzahlen
Doch nicht alle teilen die Euphorie uneingeschränkt. Die Investmentbank Kepler Cheuvreux stufte die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ herab – trotz positiver kurzfristiger Perspektiven. Analyst William Mackie rechnet zwar für das am 20. Januar anstehende Quartalsergebnis mit starken Auftragszahlen nahe einem Rekordniveau seit der Bombardier-Übernahme. Er prognostiziert ein Buch-zu-Umsatz-Verhältnis von etwa 1,5 und erwartet, dass der Auftragsbestand im dritten Quartal ein neues Hoch erreichen wird.
Auch beim freien Cashflow sieht Mackie das Unternehmen auf Kurs. Für die zweite Jahreshälfte rechnet er mit einem soliden Mittelzufluss zwischen 0,9 und 1,1 Milliarden Euro, was den Unternehmenszielen entspricht.
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Warum die Vorsicht?
Kepler Cheuvreux begründet die Herabstufung mit wachsender Unsicherheit. Am 1. April steht ein Wechsel an der Konzernspitze an, Anfang Mai werden neue Finanzziele für 2026/27 präsentiert. Diese Umbruchphase erhöhe das Risiko strategischer Kursänderungen und vorsichtigerer Prognosen. Mackie verwies zudem auf die schwache Umwandlung von Gewinn in Cash in den vergangenen drei Jahren – ein kritischer Punkt, den das neue Management angehen muss.
Das Kursziel wurde dennoch von 24,50 auf 27,50 Euro angehoben. Die Verbesserung der Ausführung bei Schienenfahrzeugprojekten bleibe zentral für steigende Profitabilität und Renditen. Doch ob die neue Führung diesen Kurs fortsetzt oder justiert, bleibt abzuwarten.
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