Der Montag war für Aktionäre von Amrize eine Achterbahnfahrt. Die Aktie des Schweizer Unternehmens startete mit Verlusten von 0,8 Prozent und fiel auf 40,60 CHF. Im Laufe des Vormittags drehte der Kurs ins Plus.

Bis zur Mittagszeit stand ein Plus von 0,6 Prozent bei 41,16 CHF auf dem Ticker. Das Handelsvolumen lag bei knapp 118.300 Stücken. Die Spannbreite markiert das aktuelle Spannungsfeld: 52-Wochen-Tief bei 40,02 Euro, das Hoch bei 56,12 Euro.

Zahlen lügen nicht

Die jüngste Kursdynamik hat einen konkreten Hintergrund. Im April legte Amrize die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Der Umsatz stieg minimal um 0,55 Prozent auf 2,18 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie fiel mit minus 0,21 US-Dollar jedoch schlechter aus als im Vorjahr (minus 0,08 US-Dollar).

Die Bilanz zeigt: Das Unternehmen kämpft mit der Rentabilität. Analysten erwarten für das Gesamtjahr einen Gewinn je Aktie von 2,81 US-Dollar. Das wäre eine deutliche Verbesserung.

Erste Dividende seit langem

Ein Lichtblick: Für 2026 prognostizieren Analysten eine Dividende von 0,666 US-Dollar. 2025 gab es keine Ausschüttung. Das wäre ein positives Signal für Aktionäre.

Die Aktie notiert mit 45,50 Euro rund zwei Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 46,44 Euro. Auf Sicht von sieben Tagen verlor das Papier knapp zwei Prozent, auf Monatssicht gewann es drei Prozent. Der RSI von 50,1 signalisiert weder Überkauf noch Überverkauf – die Aktie bewegt sich technisch in der Neutralzone.

Die nächsten Quartalszahlen für das zweite Quartal 2026 werden im August erwartet. Dann zeigt sich, ob der Turnaround im operativen Geschäft gelingt.