Auf der Hauptversammlung stimmten die Aktionäre allem zu. An der Börse brach die Aktie trotzdem ein. Dieser Widerspruch zeigt, wo die eigentliche Geschichte von Ams Osram gerade stattfindet.
Hauptversammlung ohne Kontroversen
Am 10. Juni 2026 in Premstätten liefen alle Abstimmungen glatt. Sämtliche Tagesordnungspunkte passierten mit Mehrheiten zwischen 84 und 100 Prozent. Die Aufsichtsratsmitglieder Andreas Gerstenmayer und Arunjai Mittal wurden bis 2030 wiedergewählt. Governance-seitig ist das Unternehmen damit klar aufgestellt.
Aktie verliert ein Viertel in einer Woche
Der Markt sah das anders. Am Dienstag fiel das Papier um 8,24 Prozent, am Mittwoch folgte ein Minus von 7,18 Prozent. In der Summe steht ein Wochenverlust von rund 23 Prozent.
Der nächste Impuls dürfte erst mit den Quartalszahlen kommen. Bis dahin bleibt der Kurs im Schwebezustand.
Umbau läuft, Kosten sollen halbiert werden
Ams Osram verkauft sich gerade in Teilen, um sich neu zu erfinden. Das CMOS-Bildsensor-Geschäft ging für 40 Millionen Euro an Indie Semiconductor. Der Verkauf des Nicht-Optik-Sensorgeschäfts an Infineon steht noch unter kartellrechtlicher Prüfung — daraus erwartet das Unternehmen rund 570 Millionen Euro.
Das Ziel: Die jährlichen Finanzierungskosten sollen bis 2028 von bis zu 300 Millionen Euro auf unter 150 Millionen Euro sinken. Was bleibt, ist ein fokussiertes Geschäft rund um Digital Photonics, AI Photonics und AR Smart Glasses.
Ob diese Neuaufstellung den Kursverfall stoppt, hängt von den nächsten Quartalszahlen ab. Konkrete Zahlen zur operativen Entwicklung stehen noch aus.
Ams Osram-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ams Osram-Analyse vom 11. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Ams Osram-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ams Osram-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Ams Osram: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

