Andritz hat gestern eine zweite Säureregenerationsanlage für JSW Steel Coated Products Limited am Standort Vasind in Indien in Betrieb genommen. Nach Unternehmensangaben deckt die dort regenerierte Säure rund 99 % des Säurebedarfs der Beizprozesse. Die neue Anlage kann pro Stunde 6.400 Liter verbrauchte Beizsäure aufbereiten.

Zweite Anlage für Vasind

Mit der Inbetriebnahme meldet Andritz den Abschluss eines weiteren Anlagenschritts am indischen Standort: Die jüngste Mitteilung betrifft ausdrücklich die zweite Säureregenerationsanlage für den Kunden. Die genannte Deckung des Säurebedarfs bezieht sich dabei auf die Beizprozesse, nicht auf den gesamten Standort.

Die Andritz-Aktie gab gestern um 0,2% nach. Ihr Schlusskurs lag bei 82,20 €.

Die operative Meldung folgt auf die am 29. Oktober veröffentlichten Zahlen zum dritten Quartal 2026. Andritz bezifferte den Auftragseingang für diesen Zeitraum auf 2.166,2 Millionen Euro. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 entsprach das einem Rückgang um 0,6 %.

Im Vergleichsquartal hatte das Unternehmen Aufträge im Wert von 2.180,0 Millionen Euro verbucht. Trotz des leichten Rückgangs überschritt der Auftragseingang nach Angaben von Andritz zum achten Quartal in Folge die Marke von zwei Milliarden Euro.

Neuer Hauptsitz in Kriens

Eine weitere Standortmeldung betrifft Andritz Hydro in der Schweiz. Medienberichten vom Mittwoch zufolge verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz innerhalb von Kriens in das Schappe Center. Dort sind rund 130 Mitarbeitende ansässig.

Für die Service-Werkstatt ist ein separater Standortwechsel vorgesehen: Ihr Umzug nach Buchrain ist für Anfang 2028 geplant.