Oddo BHF hat am 2. November das Kursziel für Andritz von 80,0 auf 81,0 Euro angehoben und die Einstufung „Neutral“ bestätigt. Medienberichten zufolge verwies das Analysehaus auf positive Nachfrage und Margen im Hydropower-Geschäft. Zugleich benannte es Schwächen in anderen Bereichen.

Bei Environment & Energy führte Oddo BHF schwächere Nachfrage und Profitabilität an. Für das Metals-Geschäft verwies das Haus auf geringe Visibilität. Die nach den Quartalszahlen veröffentlichte Einschätzung unterscheidet damit deutlich zwischen den einzelnen Geschäftsfeldern.

Hydropower mit höherem Auftragseingang

Das Wasserkraftgeschäft verzeichnete im dritten Quartal 2026 einen deutlichen Zuwachs bei den Bestellungen: Laut einem Bericht von Der Standard/APA stieg der Auftragseingang um 34,2 %. Er erreichte 703,9 Mio. EUR.

Konzernweit fiel die Entwicklung anders aus. In den vor rund zwei Wochen veröffentlichten Quartalszahlen meldete Andritz einen Auftragseingang von 2.166,2 MEUR. Dieser lag um 0,6 % unter dem Vorjahreswert.

Der Auftragsstand erreichte nach Unternehmensangaben zum Ende des Berichtsquartals einen Rekordwert von 12.729,1 MEUR.

Umsatz und Ergebnis legen zu

Beim Umsatz wies Andritz für das dritte Quartal 2026 einen Anstieg um 9,2 % aus. Die Erlöse erreichten 2.059,6 MEUR. Die vergleichbare EBITA-Marge betrug 9,0 %.

Das vergleichbare EBITA erhöhte sich nach Unternehmensangaben um 10,3 % auf 184,9 MEUR. Auch unter dem Strich meldete Andritz einen Zuwachs: Das Konzernergebnis stieg um 14,4 % auf 127,3 MEUR.

Die vor rund zwei Wochen bestätigte Jahresprognose sieht für 2026 weiterhin einen Umsatz von 8,0 bis 8,3 Mrd. EUR vor. Für die vergleichbare EBITA-Marge erwartet Andritz eine Spanne von 8,7 bis 9,1 %.