Der weltgrößte Bierbrauer Anheuser-Busch InBev hat den Rückkauf einer Minderheitsbeteiligung an seinen US-Dosenwerken bekanntgegeben. Für rund 3 Milliarden US-Dollar (etwa 2,6 Milliarden Euro) übernimmt der Konzern die 49,9-prozentige Beteiligung zurück, die bisher von einem Investorenkonsortium unter Führung von Apollo Global Management gehalten wurde. Die Transaktion soll bereits im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden.
Der belgische Konzern nutzt vorhandene Barmittel zur Finanzierung des Deals. Das zeigt: Die Kriegskasse ist gut gefüllt. AB InBev hat eine Option zum Rückkauf ausgeübt und sichert sich damit die vollständige Kontrolle über strategisch wichtige Produktionskapazitäten zurück.
Versorgungssicherheit im Fokus
Warum dieser Schritt? Die sieben Produktionsstätten in sechs US-Bundesstaaten sind das Rückgrat der nordamerikanischen Lieferkette. Sie stellen Metalldosen für Marken wie Budweiser, Corona und Beck’s her. Mit der Rückholung der Anteile eliminiert der Konzern Abhängigkeiten und gewinnt operative Flexibilität.
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Die Werke ermöglichen nicht nur Versorgungssicherheit, sondern auch Kosteneffizienzen durch direkte Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette. In Zeiten volatiler Rohstoffpreise und gestörter Lieferketten ein strategischer Vorteil.
Gewinnbeitrag bereits im ersten Jahr
Der Deal soll sich schnell rechnen. AB InBev erwartet bereits im ersten Jahr nach Abschluss einen positiven Gewinnbeitrag pro Aktie. Das signalisiert: Die Übernahme ist nicht nur strategisch sinnvoll, sondern auch finanziell attraktiv.
Die vollständige Kontrolle über die Metallbehälterproduktion dürfte die Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten stärken und Margen stabilisieren. Für einen Konzern, der in den USA mit steigendem Wettbewerbsdruck konfrontiert ist, könnte dies ein wichtiger Baustein zur Profitabilitätssicherung werden.
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