Der weltgrößte Bierbrauer Anheuser-Busch InBev hat heute seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und überrascht die Analysten positiv. Während die Branche mit schwacher Nachfrage kämpft, zeigt der Hersteller von Budweiser, Corona und Stella Artois, dass gezielte Investitionen und Kostenmanagement Früchte tragen können.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) stieg im Gesamtjahr 2025 um rund ein Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar. Währungsbereinigt lag das Plus bei knapp fünf Prozent. Besonders bemerkenswert: Der Konzern schaffte dies trotz eines leichten Umsatzrückgangs auf 59,3 Milliarden Dollar. Die Kostendisziplin zahlt sich aus.
Viertes Quartal übertrifft Erwartungen
Im Schlussquartal 2025 legte das organische operative Ergebnis um 2,3 Prozent zu – deutlich mehr als die von Analysten erwarteten 1,4 Prozent. Auch beim Umsatz übertraf AB InBev mit einem organischen Wachstum von 2,5 Prozent die Prognose von 1,5 Prozent. Der Konzern steigerte seinen Nettogewinn im vierten Quartal auf 1,96 Milliarden Dollar, verglichen mit 1,22 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum.
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Besonders erfreulich: Der Volumenschwund fiel mit minus 1,5 Prozent geringer aus als befürchtet. Analysten hatten mit einem Rückgang von 2,7 Prozent gerechnet. In zwei Dritteln seiner Märkte konnte AB InBev Marktanteile gewinnen oder halten.
Ehrgeizigere Ziele als die Konkurrenz
Für 2026 bekräftigt der Konzern seine Mittelfristziele und peilt ein Gewinnwachstum von vier bis acht Prozent an. Das ist ambitionierter als bei den Hauptrivalen Heineken und Carlsberg, die nur bis zu sechs Prozent Wachstum prognostizieren. AB InBev setzt dabei auf massive Investitionen: 7,4 Milliarden Dollar flossen 2025 in Vertrieb und Marketing.
Die Rechnung dahinter: 2026 stehen mehrere sportliche Großereignisse an – Super Bowl, Olympische Winterspiele und die Fußball-Weltmeisterschaft. Allesamt Plattformen, auf denen Biermarken traditionell stark präsent sind und die Nachfrage ankurbeln. Der Brauriese will von diesem Event-Jahr maximal profitieren und setzt darauf, dass die Konsumlaune bei solchen Anlässen zurückkehrt.
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