Anta Sports Aktie: Milliarden-Deal perfekt!

Der chinesische Sportartikelhersteller Anta Sports wird mit einem Milliarden-Deal größter Einzelaktionär bei Puma. Die Transaktion soll strategische Vorteile und Marktzugang für beide Unternehmen bringen.

Anta Sports Products Aktie
Kurz & knapp:
  • Anta zahlt 35 Euro je Puma-Aktie
  • Deal macht Anta zum größten Einzelaktionär
  • Finanzierung erfolgt aus eigenen Mitteln
  • Strategische Vorteile für beide Marken

Der chinesische Sportartikelhersteller greift zu. Am 27. Januar 2025 gab Anta Sports bekannt, für 1,5 Milliarden Euro einen 29,06-prozentigen Anteil am deutschen Konkurrenten Puma zu übernehmen. Damit wird das Unternehmen aus Hongkong zum größten Einzelaktionär der Herzogenauracher Marke. Die Aktie legte daraufhin um 1,3 Prozent zu, nachdem sie im frühen Handel bereits 3,4 Prozent zugelegt hatte.

Die Chinesen zahlen 35 Euro je Puma-Aktie – ein satter Aufschlag von 62 Prozent auf den Schlusskurs vom Vortag. Verkäufer ist die französische Milliardärsfamilie Pinault über ihre Holding Artémis. François-Henri Pinault, Chef des Luxuskonzerns Kering, hatte die Beteiligung schon länger als nicht strategisch eingestuft.

Expansion mit bewährter Methode

Anta-Chef Ding Shizhong macht keinen Hehl aus seiner Überzeugung: Der Aktienkurs von Puma spiegle das langfristige Potenzial der Marke nicht wider. Man habe Vertrauen in das Managementteam und die strategische Neuausrichtung. Die Übernahme fügt sich nahtlos in Antas Strategie ein, westliche Sport- und Lifestyle-Marken zu kaufen und zu restrukturieren.

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Das Portfolio kann sich sehen lassen: Neben Fila gehören Jack Wolfskin, Kolon Sport und Maia Active zum Konzern. Zudem ist Anta größter Anteilseigner von Amer Sports – zu dem wiederum Salomon, Wilson, Peak Performance und Atomic zählen. Analysten von Citigroup zeigen sich überzeugt: Antas Erfolgsgeschichte bei der Integration übernommener Marken lasse auf eine erfolgreiche Revitalisierung von Puma hoffen.

Sitze im Aufsichtsrat angestrebt

Anta will nach Abschluss der Transaktion Sitze im Puma-Aufsichtsrat beantragen, schließt aber eine vollständige Übernahme kategorisch aus. Die Finanzierung erfolgt aus eigenen Barmitteln – ein Zeichen finanzieller Stärke. InvestingPro-Daten zeigen: Der Konzern verfügt mit einer Marktkapitalisierung von 27,38 Milliarden Dollar über mehr Bargeld als Schulden und weist eine gesunde Liquiditätsquote von 1,63 auf.

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Der Deal soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein, vorbehaltlich kartellrechtlicher Genehmigungen und der Zustimmung der Anta-Aktionäre. Eine außerordentliche Hauptversammlung ist bereits geplant.

Komplementäre Stärken vereint

Die Kombination verspricht strategische Vorteile auf beiden Seiten. Während Puma in Europa, Lateinamerika, Afrika und Indien stark vertreten ist, dominiert Anta den chinesischen Markt und expandiert nach Südostasien, in den Nahen Osten sowie nach Nordamerika. Für Puma könnte der Zugang zum lukrativen chinesischen Markt zum entscheidenden Wachstumshebel werden – gerade jetzt, wo die Marke unter Druck steht.

Neuer CEO Arthur Hoeld kämpft seit seinem Amtsantritt 2024 mit schwacher Nachfrage und enttäuschenden Produkteinführungen. Selbst der Speedcat-Sneaker blieb hinter den Erwartungen zurück. Im Oktober kündigte Puma 900 Stellenstreichungen an, mehr Rabatte, verbessertes Marketing und eine reduzierte Produktpalette. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Nike und Adidas dominieren, während Newcomer wie New Balance und Hoka rasant wachsen.

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