Chinas Exportbeschränkungen für Antimon haben den Markt außerhalb des Landes auf ein Allzeithoch von rund 59.750 US-Dollar je Tonne getrieben. Nordamerikanische Projekte sollen diese Lücke schließen — und Antimony Resources will dabei ganz vorne mitspielen. Heute Abend präsentiert CEO Jim Atkinson das Unternehmen Investoren.
Bald Hill liefert beeindruckende Werte
Im Mittelpunkt steht das Bald Hill-Projekt im kanadischen New Brunswick. Die South Zone, rund 900 Meter südlich der Hauptzone gelegen, lieferte Oberflächenproben mit bis zu 44,2 Prozent Antimongehalt. Über 38 Proben lag der Durchschnitt bei 19,5 Prozent. Das sind außergewöhnlich hohe Werte.
Bohrungen bestätigen die Mineralisierung auch in der Tiefe. Bohrloch BH-25-34 schnitt 4,38 Prozent Antimon über 7,05 Meter — mit einem hochgradigen Abschnitt von 9,76 Prozent über 3,15 Meter. Das Unternehmen plant nun Folgearbeiten: weitere Bohrungen und luftgestützte geophysikalische Untersuchungen, um die South Zone vollständig abzugrenzen.
Kleines Unternehmen, strategische Lücke
Die Ressource nach NI 43-101-Standard umfasst aktuell 2,7 Millionen Tonnen bei einem geschätzten Gehalt von 3 bis 4 Prozent Antimon. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 60 Millionen Kanadischen Dollar — gemessen an der strategischen Bedeutung des Metalls ein vergleichsweise kleiner Wert.
Antimon gilt in den USA, der EU und Australien als kritisches Mineral. Es steckt in Flammschutzmitteln, Rüstungsgütern, Hochleistungselektronik und Technologien für erneuerbare Energien. Konzerne wie BASF benötigen Antimontrioxid für die Flammschutzproduktion. Antimony Resources orientiert sich am Geschäftsmodell von Lynas Rare Earths und strebt langfristige Abnahmeverträge an, um die Projektfinanzierung zu sichern.
Das Kernziel der nächsten Explorationsphase ist klar: die Lücke zwischen der bekannten Hauptzone und der neu entdeckten South Zone schließen. Gelingt das, wächst die bekannte Mineralisierung erheblich — in einem Markt, der nach verlässlichen Lieferquellen sucht.
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