Aperam präsentiert mit der Güte 316A einen neuen austenitischen Edelstahl, der als kostenoptimierte Alternative zum etablierten Werkstoff 316L entwickelt wurde. Die Innovation aus dem Aperam Innovation Lab verspricht bei vergleichbarer Leistung deutliche Kostenvorteile – ein Faktor, der in der Stahlindustrie über Wettbewerbsfähigkeit entscheidet.
Über 75 Prozent weniger Molybdän
Das Besondere an der patentierten und zertifizierten Güte 316A: Sie kommt mit über 75 Prozent weniger Molybdän aus als der Standard 316L. Möglich macht dies eine optimierte Legierungszusammensetzung, bei der Silizium die Reduktion des teuren Molybdäns kompensiert. Das Ergebnis ist ein vollständig zertifizierter Werkstoff mit vergleichbarer Korrosionsbeständigkeit und mechanischen Eigenschaften – nur eben günstiger.
„Die Güte 316A markiert einen Entwicklungssprung bei den nichtrostenden Stählen“, betont Frederico Ayres Lima, CEO Stainless Europe and Services & Solutions Europe. Der Werkstoff definiere die Basiskosten in korrosionskritischen Anwendungen neu und sei funktional, leistungsstark sowie sofort verfügbar.
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Plug-and-Play für die Industrie
Für Hersteller dürfte besonders attraktiv sein: Die Güte 316A lässt sich ohne Anpassung von Produktionsparametern einsetzen. Selbst bei anspruchsvollen Tiefzieh- oder Umformprozessen sind keine Werkzeuganpassungen erforderlich. Das bedeutet: keine Stillstandszeiten, keine indirekten Kosten, keine Umstellungsrisiken.
Verfügbar ist der neue Stahl in einem breiten Abmessungsbereich von 0,06 Millimeter bis 15 Millimeter Dicke und bis zu 2.000 Millimeter Breite. Alle standardisierten Oberflächen gemäß EN 10088-2 werden abgedeckt.
Die Anwendungsbereiche sind vielseitig: HLK-Systeme, Lebensmittel- und Kosmetikproduktion, architektonische Bauelemente, Transportsysteme, Wasseraufbereitung sowie CCUS- und Elektrolyse-Anlagen. Überall dort, wo bisher 316L zum Einsatz kam, kann 316A als Alternative dienen.
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Nachhaltigkeitsaspekt inklusive
Dank eines hohen Anteils an recyceltem Material unterstützt die Güte 316A die Anforderungen der EU-Taxonomie und trägt zum Scope-3-Management der Hersteller bei – ohne dass bestehende Produkte neu ausgelegt werden müssen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil in Zeiten verschärfter Nachhaltigkeitsanforderungen.
Der Stahl 316A ist Teil der angewandten Innovationsarbeit des Aperam Innovation Lab, in dem über 150 Spezialisten an der großtechnischen industriellen Validierung von Werkstoffen arbeiten. Projektleiter Bertrand Petit erklärt: „Sie verschafft Industrieunternehmen zusätzliche Flexibilität bei der Werkstoffauswahl.“
Für Aperam könnte die Innovation ein Wettbewerbsvorteil sein – besonders wenn die Kostenvorteile zu Marktanteilsgewinnen führen. Die Frage wird sein, wie schnell die Industrie auf den neuen Werkstoff umstellt und ob die Konkurrenz mit ähnlichen Lösungen nachzieht.
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