Während der globale Smartphone-Markt im ersten Quartal 2026 schrumpft, legt Apple in China kräftig zu — und das ausgerechnet in einem Umfeld, das Wettbewerber in die Enge treibt. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer gezielten Strategie.
Gegenwind für alle, Rückenwind für Apple
Der weltweite Smartphone-Markt brach im ersten Quartal 2026 um sechs Prozent ein. Engpässe bei Speicherchips (DRAM und NAND) trieben die Kosten quer durch die Branche. Apple navigierte durch dieses Umfeld besser als jeder Konkurrent: Erstmals führte das Unternehmen das globale Quartal mit einem Marktanteil von 21 Prozent an — ein Plus von fünf Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.
Besonders auffällig ist die Entwicklung in China. Der dortige Markt schrumpfte um vier Prozent. Apple dagegen steigerte seine iPhone-Auslieferungen um 20 Prozent auf 13,1 Millionen Geräte — nach 9,2 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das iPhone 17, Rabattaktionen und staatliche Subventionsprogramme trieben die Nachfrage. Apple kletterte damit auf Platz zwei unter den Smartphone-Marken in China.
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Warum Apple der Preisdruck kaum trifft
Der entscheidende Vorteil liegt in der Marge. Samsung verdoppelte im Februar die Preise für Speicherchips — und gab die Mehrkosten direkt an Käufer seiner eigenen Flaggschiff-Smartphones weiter. Apple hingegen hält die iPhone-Preise in China weitgehend stabil. Laut Counterpoint Research ist Apple unter allen Herstellern am besten positioniert, um den Speicherchip-Engpass zu absorbieren — dank hoher Bruttomargen und einer starken Lieferkette.
Die Android-Konkurrenz leidet sichtbar. Xiaomi verzeichnete im Quartal einen Rückgang der Auslieferungen von rund 35 Prozent. Oppo und Honor gaben jeweils etwa fünf beziehungsweise drei Prozent nach. Counterpoint erwartet, dass Apple seinen Marktanteil in diesem Umfeld weiter ausbauen wird.
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Earnings am 30. April als nächster Prüfstein
Die Kursreaktion fiel verhalten positiv aus: Die Apple-Aktie schloss am Freitag bei 229,40 Euro, ein Tagesplus von 2,50 Prozent. Der RSI liegt bei 78,9 — technisch überkauft, aber der Kurs hält sich klar über dem 200-Tage-Durchschnitt von 217,19 Euro.
Für das März-Quartal hatte Apple selbst ein Umsatzwachstum von 13 bis 16 Prozent sowie eine Bruttomarge zwischen 48 und 49 Prozent in Aussicht gestellt. Bank of America Securities erwartet, dass Apple diese Messlatte übertrifft. Ein Risiko bleibt: Das Unternehmen hatte bereits gewarnt, dass der Margendruck durch Lieferengpässe im März-Quartal besonders spürbar sein würde. Ob die China-Dynamik das auffängt, zeigen die Zahlen am 30. April nach US-Börsenschluss.
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