Apple geht mit viel Rückenwind in den März: Eine ganze Reihe neuer Geräte steht in den nächsten Tagen an – und das direkt nach einem Quartal mit Rekordzahlen. Trotzdem hängt der Kurs zuletzt am Tropf der Weltlage. Was zählt für Anleger jetzt mehr: der Produkt-Drive oder die geopolitischen Risiken?
Drei Tage, mehrere Neuheiten
Nach einem neuen AirTag im Januar hat CEO Tim Cook für diese Woche eine „große Woche“ angeteasert. Los geht es heute, die Ankündigungen sollen sich laut Berichten bis Mittwoch ziehen. Erwartet werden bis zu fünf neue Produkte – darunter ein günstigeres MacBook, ein iPhone 17e, neue iPads sowie MacBook-Modelle mit Chips der M5-Reihe.
Beim iPhone 17e, das laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman „unmittelbar“ bevorstehen soll, stehen vor allem Technik-Updates im Vordergrund: A19-Chip (wie beim iPhone 17), MagSafe-Laden sowie neue eigene Mobilfunk- und Wireless-Chips. Am Preis soll Apple demnach festhalten – in den USA weiterhin bei 599 Dollar.
Spannend ist auch das günstigere MacBook. Intern spricht Apple offenbar von einem „unglaublichen Gegenwert“ und erhofft sich viele Umsteiger von Windows-Geräten und Chromebooks. Selbst iPhone-Nutzer ohne Computer könnte das Gerät erstmals Richtung Mac locken. Frühere Schätzungen sahen den Einstiegspreis in den USA bei 599 Dollar, im Raum stehen aber auch 699 oder 799 Dollar.
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Kein klassisches Keynote-Event
Statt einer großen Bühne setzt Apple diesmal auf verteilte Kommunikation: Ankündigungen sollen über mehrere Tage per Pressemitteilungen im Newsroom laufen. Am Mittwoch (4. März) ist zusätzlich ein „Apple Experience“-Termin mit Hands-on-Sessions in New York, London und Shanghai geplant.
Rekordquartal als Fundament
Der Produkt-Schub kommt nicht aus dem Nichts. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (bis 27. Dezember 2025) meldete Apple 143,8 Mrd. Dollar Umsatz – ein Plus von 16% zum Vorjahr. Der verwässerte Gewinn je Aktie stieg um 19% auf 2,84 Dollar.
Besonders auffällig: Das iPhone verzeichnete laut Unternehmen ein Rekordquartal, die Netto-Umsätze legten hier um 23% zu. Auch das Service-Geschäft erreichte einen neuen Höchststand (+14%). Gleichzeitig wuchs die installierte Basis auf mehr als 2,5 Milliarden aktive Geräte – ein zentraler Stabilitätsanker, weil sie die Grundlage für wiederkehrende Erlöse im Ökosystem bildet.
Makro-Risiken bremsen den Kurs
Trotz der starken Zahlen und der vollen Produkt-Pipeline blieb die Aktie zuletzt nicht verschont. Der Schlusskurs am Freitag lag bei 223,50 Euro. Damit notiert das Papier nur knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt, was zur aktuellen Phase passt: fundamental stabil, aber von äußeren Faktoren gebremst.
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Im Quelltext werden als Belastungsfaktoren vor allem eskalierende geopolitische Spannungen und die Sorge vor Ölpreissprüngen genannt – Themen, die den gesamten Tech-Sektor anfällig machen, selbst wenn einzelne Unternehmen operativ liefern.
Mehr Produktion in den USA – und ein schwieriger Smartphone-Markt
Parallel zu den Produkten treibt Apple den Ausbau der US-Fertigung voran. Künftig soll der Mac mini erstmals in den USA produziert werden, zudem wird die Produktion fortschrittlicher KI-Server in Houston ausgebaut. Für 2026 plant Apple außerdem den Kauf von deutlich über 100 Millionen modernen Chips, die TSMC in Arizona fertigt – mehr als 2025.
Im Smartphone-Markt weht dagegen Gegenwind: Die IDC erwartet 2026 einen Rückgang der weltweiten Auslieferungen um 12,9% auf 1,12 Milliarden Geräte. Treiber sind steigende Speicherchip-Preise, weil große Tech-Konzerne viel Kapazität für KI-Infrastruktur binden. Tim Cook sagte zwar, die hohen Speicherpreise hätten zuletzt nur „minimale“ Auswirkungen gehabt – für dieses Jahr rechnet er aber mit etwas mehr Gegenwind durch teureren RAM und SSDs.
Am Mittwoch, dem 4. März, rückt damit nicht nur das „Apple Experience“-Event in den Fokus, sondern auch das Signal, wie überzeugend Apple sein Produktpaket in einem schwierigeren Marktumfeld positioniert.
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