Apple-Chef Tim Cook und weitere Top-Manager trennen sich derzeit von Aktienpaketen. Diese Verkäufe fallen in eine Phase, in der der Technologiekonzern operativ glänzt und die Marke von 2,5 Milliarden aktiven Geräten geknackt hat. Für Anleger stellt sich die Situation als klassischer Kontrast zwischen starken Fundamentaldaten und Gewinnmitnahmen nach einer Kursrallye dar.
Verkäufe nach Kursrallye
Aus aktuellen SEC-Meldungen geht hervor, dass Tim Cook den Verkauf von knapp 65.000 Aktien plant. Diese Papiere stammen aus kürzlich fällig gewordenen Aktienoptionen. Auch Deirdre O’Brien, die Chefin der Einzelhandelssparte, reichte entsprechende Dokumente ein. Parallel dazu reduzieren einige institutionelle Investoren ihre Bestände leicht. Die Perkins Coie Trust Co verringerte ihre Position im vergangenen Quartal um drei Prozent, behält den Konzern aber als viertgrößte Position im Portfolio.
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Auch auf politischer Ebene gab es Bewegungen: Der US-Abgeordnete Mark Alford trennte sich diese Woche von Anteilen. Diese Transaktionen folgen auf einen starken Kursanstieg, der das Papier kürzlich auf ein Zweijahreshoch von über 284 US-Dollar trieb, bevor sich der Kurs aktuell bei rund 256 US-Dollar stabilisierte.
Operative Stärke stützt das Niveau
Fundamentale Sorgen müssen Anleger trotz der Verkäufe kaum haben. Die jüngsten Quartalsergebnisse übertrafen die Markterwartungen deutlich:
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- Umsatz: Anstieg um 15,7 Prozent auf 143,76 Milliarden US-Dollar.
- Gewinn: 2,84 US-Dollar pro Aktie (Prognose: 2,67 US-Dollar).
- iPhone-Sparte: Starke Erlöse von 85,27 Milliarden US-Dollar.
- Dienstleistungen: Rekordumsatz von 30,01 Milliarden US-Dollar.
Angesichts dieser Zahlen bewerten Analysten die weitere Entwicklung unterschiedlich. Die Bank of America sieht in der Beschleunigung des Dienstleistungsgeschäfts einen klaren Treiber und ruft ein Kursziel von 320 US-Dollar aus. Wedbush positioniert sich mit 350 US-Dollar noch optimistischer. Rosenblatt Securities mahnt hingegen zur Vorsicht. Die Experten verweisen auf anhaltende Herausforderungen in den Lieferketten sowie Gegenwind auf dem chinesischen Markt und belassen ihr Ziel bei 268 US-Dollar.
Das florierende Dienstleistungsgeschäft und die massive Nutzerbasis sichern den Kurs derzeit nach unten ab. Gleichzeitig bilden die potenziellen Risiken in China und die aktuellen Gewinnmitnahmen der Insider einen kurzfristigen Widerstand für schnelle, weitere Kursgewinne.
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