Apple Aktie: Produktwoche und Indien-Offensive

Apple kündigt eine Reihe neuer Hardware-Produkte an und strebt gleichzeitig mit Apple Pay den Eintritt in den indischen Digitalzahlungsmarkt an, gestützt auf starke Quartalszahlen.

Apple Aktie
Kurz & knapp:
  • Gestaffelte Vorstellung mehrerer neuer Geräte ab März
  • Verhandlungen mit indischen Banken über Apple Pay-Start
  • Starkes Umsatzwachstum im ersten Quartal 2026
  • Über 2,5 Milliarden aktive Geräte weltweit

Apple startet in den März 2026 mit einer Doppelstrategie: Ab Montag folgen neue Geräte im Drei-Tages-Rhythmus, zeitgleich verhandelt der Konzern mit indischen Großbanken über den Start von Apple Pay. Beide Vorstöße zeigen, wie breit CEO Tim Cook das Wachstum anlegt – von Hardware-Upgrades bis zur Eroberung eines der größten Digital-Payment-Märkte der Welt.

Drei Tage, mehrere Produkte

Cook kündigte für die Woche ab dem 2. März eine Reihe von Produktvorstellungen an. Statt eines einzelnen Events setzt Apple auf gestaffelte Pressemitteilungen über drei Tage – jedes Gerät erhält so eigene Aufmerksamkeit. Parallel laden die Kalifornier ausgewählte Journalisten und Creator am 4. März nach New York, London und Shanghai ein, um die Neuheiten hands-on zu testen.

Erwartet werden unter anderem das iPhone 17e, eine Budget-Variante mit Dynamic Island und MagSafe-Aufladung, sowie ein komplett neues Low-Cost-MacBook. Besonders relevant: Das günstige iPad soll erstmals Apple Intelligence unterstützen, da der bisherige A16-Chip dafür nicht ausreicht – vermutlich kommt der A18 oder A19 zum Einsatz. Auch das iPad Air könnte ein Update auf den M4-Prozessor erhalten.

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Apple Pay für 1,4 Milliarden Menschen

Gleichzeitig verhandelt Apple mit ICICI Bank, HDFC Bank und Axis Bank sowie den Zahlungsnetzwerken Mastercard und Visa über den Indien-Start von Apple Pay. Geplanter Zeitpunkt: Mitte 2026. Anders als in vielen Märkten soll der Dienst dort nicht nur Kreditkarten, sondern auch UPI unterstützen – die staatlich geförderte Zahlungsschnittstelle, über die im Januar 2026 allein 21,7 Milliarden Transaktionen liefen, ein Plus von 28 Prozent im Jahresvergleich.

Mit dieser Doppelstrategie aus UPI-Transfers und kartenbasierter Zahlung würde Apple Pay zur vollwertigen Wallet. Der Konzern selbst äußert sich bislang nicht.

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Starkes Fundament aus Q1

Die Offensive kommt zur rechten Zeit: Im ersten Geschäftsquartal 2026 meldete Apple einen Umsatz von 143,8 Milliarden Dollar – ein Plus von 16 Prozent und das stärkste Wachstum seit vier Jahren. iPhone-Erlöse kletterten um 23 Prozent auf Rekordniveau von 85,3 Milliarden Dollar, getrieben vom iPhone-17-Zyklus und einer Erholung in China. Für Q2 rechnet das Management mit 13 bis 16 Prozent Umsatzwachstum.

Die installierte Basis überschritt inzwischen 2,5 Milliarden aktive Geräte weltweit. Zudem entwickelt sich Apple laut Bloomberg-Analyse zunehmend unabhängig vom Nasdaq-100 – die Korrelation erreichte den niedrigsten Stand seit 2006. Parallel arbeitet der Konzern an KI-Wearables wie einer smarten Brille, die noch 2026 kommen könnte. Bremsen könnte allerdings die EU: Konflikte um den Digital Markets Act verzögern dort weiterhin den Rollout von KI-Features.

Ob die neue Hardware-Palette und die Indien-Strategie die hohen Erwartungen erfüllen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Analysten mahnen bereits, dass Innovationsschwäche und Bewertungsrisiken nicht unterschätzt werden sollten – die Produktwoche liefert erste Antworten.

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Über Felix Baarz 1920 Artikel
Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.