Wenige Tage trennen Arafura Rare Earths noch vom selbst gesetzten Verhandlungsdeadline. Bis Ende März sollen die verbleibenden verbindlichen Abnahmeverträge für das Nolans-Projekt stehen — erst dann kann der endgültige Investitionsentscheid (FID) im zweiten Quartal 2026 folgen.
Abnahmeverträge fast vollständig
66 Prozent der geplanten Produktion sind bereits vertraglich gesichert: Hyundai, Kia und Siemens Gamesa haben verbindliche Offtake-Vereinbarungen unterzeichnet. Für den FID ist eine Mindestabdeckung von 80 Prozent erforderlich. Die laufenden Gespräche mit weiteren Partnern befinden sich laut Unternehmensangaben in einem fortgeschrittenen Stadium.
Parallel dazu läuft eine wichtige Finanzierungskomponente aus Europa. Deutschland verhandelt über eine Eigenkapitalbeteiligung von 100 Millionen Euro aus dem deutschen Rohstoff-Fonds. Nach einer Verzögerung infolge der Bundestagswahl haben die Gespräche nach der Regierungsbildung wieder aufgenommen. Arafura ist eines von zwei Unternehmen, die die Due-Diligence-Phase erreicht haben.
Das Gesamtprojekt erfordert rund 1,6 Milliarden US-Dollar. Etwa 90 Prozent davon gelten als gesichert — darunter 775 Millionen US-Dollar an vorrangigen Kreditfazilitäten sowie ein Interessenschreiben der US-EXIM-Bank über 300 Millionen US-Dollar. Der verbleibende Eigenkapitalbedarf liegt bei rund 134 Millionen US-Dollar. Die Liquiditätsbasis ist komfortabel: Ende 2025 verfügte Arafura über keinerlei Schulden und Barmittel von rund 571 Millionen australischen Dollar — ein Ergebnis einer erfolgreichen Kapitalerhöhung über 475 Millionen australische Dollar in zwei Tranchen.
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Rückenwind vom Rohstoffmarkt
Der NdPr-Oxidpreis hat sich seit Dezember 2024 nahezu verdoppelt. Laut Shanghai Metals Market notierte er am 10. März 2026 bei rund 103,76 US-Dollar pro Kilogramm, nachdem er Ende 2024 noch bei etwa 49 US-Dollar gelegen hatte. Treiber sind vor allem stärker als erwartete Elektrofahrzeug-Zulassungszahlen aus China und Europa sowie wachsende Nachfrage aus der Robotik- und KI-Branche.
Für das Nolans-Projekt sind Cashkosten von rund 32 US-Dollar pro Kilogramm NdPr-Oxid kalkuliert — ein Niveau, das gegenüber chinesischen Produzenten wettbewerbsfähig wäre.
Bauvorbereitungen laufen
Arafura hat die Zeit genutzt, um die Bauvorbereitungen voranzutreiben. Ein Landnutzungsvertrag mit dem Weidepächter ATAYF Pastoralists wurde abgeschlossen — dieser erhält Arafura-Aktien im Wert von 4 Millionen australischen Dollar sowie eine Barzahlung von 1,2 Millionen australischen Dollar und wird damit selbst zum Projektteilhaber. Zudem erwarb das Unternehmen ein bestehendes Unterkunftslager mit über 200 Zimmern für 6,75 Millionen australische Dollar, das nach einem positiven FID unmittelbar für Bautrupps genutzt werden kann.
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Technisch kooperiert Arafura mit Clean TeQ Water zur Verarbeitung schwerer Seltener Erden, konkret Dysprosium und Terbium — Metalle mit strategischer Bedeutung für westliche Märkte.
Am 23. März 2026 wurde Arafura in den S&P/ASX 300 aufgenommen. Die Indexinklusion verpflichtet passive Fonds zur Aufnahme der Aktie und dürfte die institutionelle Investorenbasis verbreitern.
Läuft alles nach Plan, startet der Bau des Nolans-Projekts — Australiens erster vollintegrierter Erz-zu-Oxid-Seltenerdenanlage nördlich von Alice Springs — noch in diesem Jahr. Die Produktion von jährlich 4.440 Tonnen NdPr-Oxid über eine Minenlebensdauer von 38 Jahren soll dann ab rund 2032 anlaufen.
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