Arafura Rare Earths verhandelt plötzlich aus einer Position der Stärke. Jahrelang suchte der australische Entwickler nach Abnehmern für sein Nolans-Projekt. Jetzt konkurrieren amerikanische und europäische Käufer um die verbleibenden Produktionsmengen für Seltene Erden. Das Timing erweist sich als ideal.
Preise spielen dem Projekt in die Karten
Die Marktbedingungen haben sich massiv gedreht. Der Preis für NdPr-Oxid verdoppelte sich binnen eines Jahres auf rund 120 US-Dollar pro Kilogramm. Analysten von Argonaut reagierten bereits und hoben ihre mittelfristigen Preisprognosen deutlich an.
Arafura hat bereits 66 Prozent der Zielmenge vertraglich gebunden. Zu den Kunden zählen Hyundai, Kia und Siemens Gamesa. Aktuell fehlen noch etwa 1.200 Tonnen pro Jahr. Das Management verhandelt derzeit mit europäischen Abnehmern über weitere Tranchen.
Dabei strebt das Unternehmen siebenjährige Preisbindungen an. Die Folge: Arafura sichert seine Margen und schützt das Projekt vor kurzfristigen Preisschwankungen. Parallel dazu prüft das Management mit Clean TeQ Water neue Verfahren. Gemeinsam wollen sie schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium effizienter verarbeiten.
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Aktionäre entscheiden über Verwässerung
Die Vorbereitungen für den Bau laufen auf Hochtouren. Das Ingenieurbüro Hatch übernimmt das Baumanagement. Ende März verfügte Arafura über liquide Mittel von 561 Millionen Australischen Dollar. Für den finalen Schritt zur Bauphase braucht das Unternehmen frisches Geld.
Am 10. Juni stimmen die Aktionäre über eine geplante Kapitalerhöhung ab. Arafura will bis zu 230 Millionen Dollar einsammeln. Der Ausgabepreis liegt rund zehn Prozent unter dem jüngsten Durchschnittskurs.
Bestehenden Anteilseignern droht bei Zustimmung eine spürbare Verwässerung. Eine Ablehnung auf der außerordentlichen Hauptversammlung würde das gesamte Finanzierungspaket kippen. Passiert die Vorlage, plant das Management noch im laufenden Quartal die finale Investitionsentscheidung.
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