Die USA und Japan sichern sich in rasantem Tempo Seltene Erden. Industriemächte wie Deutschland und Südkorea geraten ins Hintertreffen. Inmitten dieses geopolitischen Wettlaufs positioniert sich Arafura Rare Earths. Australien hat soeben seine strategische Rohstoffreserve aktiviert.
Australiens Milliarden-Reserve startet
Anfang April trat das neue Gesetz in Kraft. Die australische Regierung investiert 1,2 Milliarden australische Dollar in die Reserve. Sie soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 operativ arbeiten. Arafura will diese staatliche Lagerstätte beliefern.
Der Arafura-Chef fordert dafür einen festen Mindestpreis. Dieser soll sich an einem unabhängigen internationalen Maßstab orientieren. Das Ziel: weniger Preisrisiken für Investoren. Aktuell kostet ein Kilogramm Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) mehr als 100 US-Dollar.
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Der Preis schoss innerhalb eines Jahres um über 80 Prozent in die Höhe. Der Grund dafür liegt in China. Die Volksrepublik kontrolliert rund 90 Prozent der weltweiten Produktion. Im April 2025 verhängte das Land strenge Exportkontrollen. Westliche Hersteller suchen seitdem händeringend nach Alternativen.
Deutschland sichert sich Einfluss
Arafura nutzt diesen Engpass für seine laufenden Verhandlungen. Das Unternehmen hat bereits Verträge mit Hyundai, Kia und Siemens Gamesa geschlossen. Derzeit verhandelt das Management mit europäischen Kunden über weitere 500 Tonnen pro Jahr.
Deutschland will den Anschluss nicht komplett verlieren. Die staatliche KfW plant einen strategischen Einstieg bei Arafura. Eine Bedingung dafür ist ein dauerhafter Sitz im Verwaltungsrat. Im Juni 2026 stimmen die Aktionäre über diese geplante Kapitalerhöhung ab.
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Die Finanzierungsrunde hat ein Volumen von 230 Millionen australischen Dollar. Sie ist allerdings noch an Bedingungen geknüpft. Neben den Aktionären müssen auch die Aufsichtsbehörden zustimmen. Die Frist für alle Genehmigungen endet am 1. Dezember 2026.
Solides Fundament für die Bauphase
Finanziell steht das Unternehmen auf sicheren Beinen. Ende 2025 wies die Bilanz keine Schulden auf. Dem standen Barreserven von 571 Millionen australischen Dollar gegenüber. Der jährliche Mittelabfluss fällt im Vergleich dazu gering aus.
Im zweiten Quartal 2026 steht die finale Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt an. Geben die Aktionäre der Finanzierung grünes Licht, könnte der Bau noch in diesem Jahr beginnen. Die geplante Anlage soll künftig 4.440 Tonnen NdPr-Oxid jährlich produzieren. Das entspricht vier Prozent des weltweiten Angebots.
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